Studie enthüllt systemischen Rassismus in deutschen Behörden – und zeigt Lösungswege auf
Studie enthüllt systemischen Rassismus in deutschen Behörden – und zeigt Lösungswege auf
Eine neue Studie deckt weitverbreiteten Rassismus innerhalb deutscher Behörden auf. Die Ergebnisse zeigen eine ungleiche Behandlung aufgrund von Herkunft, Sprachkenntnissen und Religion in zentralen staatlichen Institutionen. Die Forscher:innen beschreiben das Problem als systemisch – besonders betroffen sind Schwarze Menschen, Muslim:innen und Sinti:zza.
Das vom Bundesinnenministerium finanzierte Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt hat die erste Untersuchung dieser Art in Deutschland durchgeführt. Dafür wurden die Antworten von 12.833 Beschäftigten aus vier Bundesbehörden ausgewertet: der Bundespolizei, dem Zoll, der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Keine der befragten Personen arbeitete in bayerischen Behörden, und es wurden keine konkreten Städte oder Regionen besonders hervorgehoben.
Der Bericht bestätigt institutionellen Rassismus in Jobcentern, Ausländerbehörden und Jugendämtern. Als Beispiele werden die Vorenthaltung von Unterstützung für Schwarze Menschen, Muslim:innen und Sinti:zza genannt. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine erlebten romnija aus der Ukraine in Münchner Flüchtlingsunterkünften Diskriminierung – ländliche Behörden begründeten dies damit, dass sie nicht "in unser Stadtbild passten".
Um diese Missstände zu bekämpfen, schlägt die Studie zwei zentrale Maßnahmen vor: Erstens soll das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) von 2006 auf Behörden ausgeweitet werden, um eine gravierende Schutzlücke zu schließen. Zweitens fordert sie die gezielte Einstellung von Betroffenen rassistischer Diskriminierung auf allen Ebenen des öffentlichen Dienstes, um tief verwurzelte Vorurteile zu überwinden.
Deutschland verzeichnet bereits die höchste Diskriminierungsrate unter den EU-Mitgliedstaaten – viele Menschen erleben Nachteile bei öffentlichen Leistungen wegen ihrer Herkunft oder Hautfarbe. Die Studienergebnisse legen strukturelle Versäumnisse offen und unterbreiten konkrete Vorschläge zur Bekämpfung von Rassismus in staatlichen Institutionen. Nun liegt es an der Politik, die Empfehlungen umzusetzen.
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