Neues US-Schiedsgericht für NS-Raubkunst startet – doch Skepsis bleibt groß
Neues US-Schiedsgericht für NS-Raubkunst startet – doch Skepsis bleibt groß
Neues Schiedsgericht für Streitigkeiten um NS-Raubkunst in Amerika nimmt am 1. Dezember 2025 die Arbeit auf
Behördenvertreter loben die Initiative als bedeutenden Fortschritt bei der Klärung langjähriger Restitutionsansprüche. Doch es bleiben Zweifel an der Fairness und Wirksamkeit des Verfahrens – insbesondere für Erben, die nach Gerechtigkeit suchen.
Zwischen 1933 und 1945 beschlagnahmten die Nationalsozialisten bis zu 600.000 Kunstwerke, überwiegend von jüdischen Eigentümern. Viele dieser Werke lagern noch heute in Museumdepots, während die Ansprüche der rechtmäßigen Erben ungelöst bleiben.
Das Schiedsgericht wird für jedes Verfahren pauschal 52.000 Euro an Kosten erheben – unabhängig vom Wert des Kunstwerks. Wie viele Fälle bereits anhängig sind, gab die Institution jedoch nicht bekannt. Kritiker monieren, dass diese Intransparenz die Glaubwürdigkeit des Verfahrens untergräbt.
Anwälte, die Erben jüdischer Opfer vertreten, zeigen sich weitgehend skeptisch. Jörg Michael Cramer von Clausbruch, ein auf Restitutionsfälle spezialisierter Jurist, warnte, das System könne "unrechtmäßige Nachteile" für Antragsteller schaffen. Viele Kanzleien gehen den neuen Mechanismus mit Zurückhaltung an.
Für Erben ohne US-Staatsbürgerschaft könnte das Schiedsgericht die einzige Option sein, da amerikanische Gerichte für Nichtbürger weiterhin nicht zugänglich sind. Bisher hat sich kein deutsches Museum öffentlich bereit erklärt, die freiwillige Zuständigkeit des Gremiums durch ein "ständiges Angebot" anzuerkennen.
Die Einrichtung des Tribunals markiert einen formalen Schritt bei der Aufarbeitung des NS-Kunstraubs. Doch die hohen Kosten, die Geheimhaltung über anhängige Verfahren und die begrenzten Alternativen für nicht-amerikanische Erben werfen zentrale Fragen auf. Der Erfolg der Initiative wird davon abhängen, wie gerecht und transparent sie künftige Streitfälle behandelt.
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