Chaos am Flughafen München: Hunderte Passagiere stundenlang in Flugzeugen eingeschlossen
Chaos am Flughafen München: Hunderte Passagiere stundenlang in Flugzeugen eingeschlossen
Hunderte Passagiere saßen stundenlang in Flugzeugen auf dem Flughafen München fest
Nach schwerem Wetter und logistischen Pannen mussten Hunderte Reisende in der Nacht auf Freitag stundenlang in ihren Maschinen auf dem Flughafen München ausharren. Betroffen waren sechs Flüge in den frühen Morgenstunden, bei denen rund 600 Passagiere nicht aussteigen konnten. Sowohl die Lufthansa als auch die Flughafenverantwortlichen räumten inzwischen Fehler bei der Bewältigung der Situation ein.
Die Probleme begannen, als fünf von der Lufthansa-Gruppe betriebene Flüge sowie eine Maschine einer anderen Airline wegen eines Mangels an Busfahrern nicht zu ihren Gates gelangten. Die schwierigen Wetterbedingungen verschärften die Verzögerungen, doch es bestand keine akute Gefahr, die eine automatische Notfallreaktion ausgelöst hätte. Stattdessen blieben die Passagiere über längere Zeit an Bord – ohne angemessene Unterstützung.
Heiko Reitz, ein Lufthansa-Manager, erklärte später, dass eine Kombination aus schlechtem Wetter, Personalmangel und falschen Entscheidungen zu dem Chaos geführt habe. Thomas Hoff Andersson, Geschäftsführer für Luftverkehr und Betrieb am Flughafen München, sprach von "einer Kette unglücklicher Umstände" und entschuldigte sich öffentlich bei den Betroffenen. Er gab zu, dass die Abstimmung zwischen Airline und Flughafen genau in dem Moment versagt habe, in dem sie am dringendsten nötig gewesen wäre.
Kritik ließ nicht lange auf sich warten: Siegfried Maier, Vorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, hinterfragte, warum nie der Katastrophenschutz alarmiert worden sei. Er argumentierte, die Passagiere hätten schrittweise und sicher aussteigen können, statt stundenlang eingeschlossen zu bleiben. Unterdessen bestätigte die Staatsanwaltschaft Landshut, eine Polizeimeldung zu dem Vorfall zu prüfen – bisher seien jedoch keine offiziellen Beschwerden von Passagieren eingegangen.
Die Lufthansa hat inzwischen finanzielle Entschädigungen für die Reisenden der fünf betroffenen Flüge zugesagt. Wer über Drittanbieter gebucht hatte, wurde aufgefordert, sich direkt an die Airline zu wenden. Um künftige Pannen zu vermeiden, kündigten der Flughafen München und die Lufthansa die Einrichtung eines gemeinsamen Lagezentrums an, das die Krisenkoordination verbessern soll.
Der Vorfall hat bereits erste Konsequenzen: Sowohl die Lufthansa als auch der Flughafen München wollen ihre Zusammenarbeit in Notfällen stärken. Die betroffenen Passagiere erhalten Entschädigungen, während die Aufarbeitung des Vorfalls weiterläuft. Die Verantwortlichen betonten, aus den Fehlern zu lernen, um eine Wiederholung der nächtlichen Verzögerungen zu verhindern.
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