Staedtler schließt zwei bayerische Werke – Proteste gegen ungewisse Arbeitsplätze
Protest gegen Schließung von Fabriken bei Staedtler - Staedtler schließt zwei bayerische Werke – Proteste gegen ungewisse Arbeitsplätze
Schreibwarenhersteller Staedtler kündigt Schließung zweier bayerischer Werke bis 2028 an
Der Schreibwarenhersteller Staedtler hat Pläne bekannt gegeben, bis 2028 zwei seiner Standorte in Bayern zu schließen. Betroffen sind die Werke in Neumarkt in der Oberpfalz und Sugenheim. Die Entscheidung löste Proteste von Beschäftigten und Gewerkschaften aus, die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst fürchten. Gleichzeitig investiert das Unternehmen massiv in seinen Standort Nürnberg, um die Produktion zu optimieren und die Profitabilität zu steigern.
Gegen die geplante Schließung regte sich am Montag Widerstand: Rund 180 Mitarbeiter und Gewerkschaftsmitglieder demonstrierten unter der Organisation der IG Metall. Die Kundgebung richtete sich gegen Staedtler, dem vorgeworfen wird, keine klaren Umsiedlungspläne für die betroffenen Beschäftigten im Arbeitsamt vorzulegen. Die Gewerkschaft betonte, dass allein am Standort Sugenheim etwa 100 Arbeiter vor einer ungewissen Zukunft stünden – die genaue Zahl der Betroffenen an beiden Standorten blieb jedoch ungenannt.
Staedtler schlug vor, die Mitarbeiter auf vergleichbare Positionen im Nürnberger Werk zu verlegen, das derzeit für 50 Millionen Euro ausgebaut wird. Zudem bestätigte das Unternehmen, Teile der Produktion in sein polnisches Werk zu verlagern – ein Schritt, der in eine umfassendere Konsolidierungsstrategie eingebettet ist. Bereits 2019 war Staedtler aus dem Arbeitgeberverband der Branche ausgetreten und hatte eigene Haustarifverträge eingeführt.
Mit finanziellen Herausforderungen steht das Unternehmen nicht allein da: Auch Konkurrenten wie Stabilo und Faber-Castell haben in den vergangenen Jahren Sparmaßnahmen umgesetzt. Staedtlers Entscheidung, die Produktion in Nürnberg und Polen zu bündeln, spiegelt die branchenweiten Schwierigkeiten im Schreibwarensektor wider.
Bis 2028 sollen die Standorte Neumarkt und Sugenheim in das Nürnberger Werk integriert werden. Den betroffenen Mitarbeitern wurden alternative Arbeitsplätze angeboten, doch die Gewerkschaften fordern weiterhin verbindlichere Zusagen. Die Umstrukturierung ist Teil von Staedtlers Bestrebungen, seine Produktionsstätten zu modernisieren und die Marktposition in einem von finanziellen Belastungen geprägten Umfeld zu stärken.
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