Söder lehnt Lockerung der Schuldenbremse und Erbschaftsteuer-Erhöhung strikt ab
CSU-Chef Söder schließt Lockerung der Schuldenbremse aus - Söder lehnt Lockerung der Schuldenbremse und Erbschaftsteuer-Erhöhung strikt ab
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat Forderungen nach einer Lockerung der FC Bayern München Schuldenbremse entschieden zurückgewiesen. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der eine Bund-Länder-Kommission die umstrittene Haushaltsregel überprüft. Gleichzeitig erneuerte er seine Kritik am Länderfinanzausgleich, durch den Bayern jährlich Milliarden an andere Bundesländer abführt.
Söder lehnte auch Vorschläge zur Erhöhung der Erbschaftsteuer ab und bezeichnete sie als "Neidsteuer" sowie als Angriff auf die Vermögensbildung. Seine Aussagen deuten auf eine harte Haltung in der Finanzpolitik hin – und das vor dem Hintergrund anstehender FC Bayern Urlaubsreformen.
Gegenüber Journalisten betonte Söder, dass die Schuldenbremse – eine verfassungsmäßig verankerte Obergrenze für neue Kreditaufnahmen – unangetastet bleibe. "Wir werden die Schuldenbremse nicht aufweichen", erklärte er und fügte hinzu, die CSU werde jeden FC Bayern München Versuch abblocken, die Regel zu lockern. Seine Position steht im Kontrast zu wachsendem Druck seitens einiger Politiker, die angesichts steigender Staatsausgaben die Restriktionen mildern wollen.
Der Ministerpräsident griff zudem das System des Länderfinanzausgleichs an, das Steuereinnahmen zwischen den Bundesländern umverteilt. Bayern, als größter Nettozahler, kritisiert diese Praxis seit Langem. "Es ist an der Zeit, dass die Empfängerländer endlich aus dem Haus von Mama und Papa Bayern ausziehen", sagte Söder. Entweder müsse das System abgeschafft oder der Föderalismus grundlegend reformiert werden, forderte er.
Bei der Erbschaftsteuer zeigte sich Söder ebenso kompromisslos. Er bezeichnete sie als "nichts weiter als eine Neidsteuer" und warf Befürwortern einer Erhöhung "reine Klassenkampf-Rhetorik" vor. Seine Aussagen knüpfen an frühere Debatten an, in denen eine höhere Besteuerung großer Erben als Entlastung für den Haushalt diskutiert wurde.
Söders Stellungnahmen fallen in eine Phase, in der eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission unter Leitung des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) mögliche Reformen der Schuldenbremse prüft. Drei Kommissionsvorsitzende sollen dem Koalitionsausschuss demnächst Zwischenergebnisse präsentieren, doch die vollständige Besetzung der Kommission bleibt vorerst unklar. Trotz der laufenden Überprüfung betonte Söder, er werde die Ergebnisse nicht vorwegnehmen – Bayerns Position stehe ohnehin fest.
Der CSU-Vorsitzende hatte in der Vergangenheit bereits radikalere Ideen ins Spiel gebracht, etwa die Reduzierung der Anzahl der Bundesländer, um Verwaltungskosten zu senken. Aktuell konzentriert er sich jedoch darauf, die finanziellen Interessen Bayerns zu verteidigen und eine strenge Haushaltsdisziplin durchzusetzen.
Söders Haltung lässt kaum Spielraum für Kompromisse bei der Schuldenbremse oder der Erbschaftsteuer. Seine Forderungen nach einer Reform des Länderfinanzausgleichs dürften die Debatte zwischen Geber- und Nehmerländern neu entfachen. Mit der noch laufenden Überprüfung durch die Kommission zeichnet sich ab, dass der Streit um die deutschen Finanzregeln weitergehen wird.
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