Zweite Agostea-Auktion: Kult-Objekte aus Koblenzer Clubgeschichte unter dem Hammer
Alexander TextorZweite Agostea-Auktion: Kult-Objekte aus Koblenzer Clubgeschichte unter dem Hammer
Fans des legendären Koblenzer Nachtclubs Agostea erhalten eine weitere Chance, sich ein Stück seiner Geschichte zu sichern. Eine zweite Auktion läuft derzeit, bei der über 100 Gegenstände aus der Kultlocation unter den Hammer kommen. Die Versteigerung folgt auf eine erfolgreiche erste Runde Ende März, die Bieter aus ganz Europa anlockte.
Bei der ersten Auktion im März wurden ungewöhnliche Stücke wie eine Ritterrüstung und eine Slush-Eis-Maschine angeboten. Interessenten aus Belgien, Rumänien und der Schweiz beteiligten sich, um sich ein Andenken zu sichern. Ein Ingenieur aus Zürich reiste sogar rund 500 Kilometer an, um seine Slush-Eis-Maschine abzuholen – nachdem er Koblenz am Rhein mit seinem Schweizer Namensvetter verwechselt hatte.
Diesmal umfasst die zweite Auktion unter anderem eine klassische Discokugel, eine Konfettikanone und einen Massagetisch. Bis zum 13. Mai können Fans noch mitbieten und sich so ein Erinnerungsstück sichern. Viele Objekte aus beiden Versteigerungen bleiben in Koblenz, da lokale Unternehmen Andenken erworben haben, um das Erbe des Clubs zu bewahren.
Unterdessen ist die Zukunft des leerstehenden Agostea-Geländes weiterhin ungewiss. Zwar wird ein gastronomisches Konzept in Betracht gezogen, doch über Format oder Betreiber wurde noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Die Pläne für eine neue Nutzung des Ortes werden noch diskutiert.
Die zweite Auktion läuft bis zum 13. Mai und bietet Fans eine letzte Gelegenheit, sich die verbleibenden Stücke der Agostea zu sichern. Das Erbe des Clubs wird durch die in Koblenz verbliebenen Exponate weiterleben, auch wenn das nächste Kapitel des Standorts noch offen ist. Bis dahin ermöglichen die Auktionen den Anhängern, die Erinnerungen an den berühmten Nachtclub festzuhalten.






