Oktoberfest in München nach Bombendrohung kurzzeitig geschlossen – Verlängerung möglich
Roger AdolphHotellerie-Branche schlägt Verlängerung nach Oktoberfest-Schließung vor - Oktoberfest in München nach Bombendrohung kurzzeitig geschlossen – Verlängerung möglich
Münchens Oktoberfest musste diese Woche nach einer Bombendrohung vorübergehend geschlossen werden. Die Veranstaltung, die bereits Millionen Besucher angezogen hat, könnte nun als Zeichen der Widerstandsfähigkeit verlängert werden. Die Organisatoren prüfen derzeit die wirtschaftlichen Auswirkungen der Unterbrechung.
Ein Bombenalarm am Mittwoch zwang die Behörden, das Fest für mehrere Stunden zu unterbrechen. Trotz der Störung bleiben die Besucherzahlen hoch: Bis zur Halbzeit wurden bereits 3,5 Millionen Gäste gezählt – leicht weniger als im Vorjahr zur gleichen Zeit.
Das Oktoberfest bleibt ein wichtiger Wirtschaftsmotor: Jeder Besucher gibt im Schnitt rund 90 Euro aus. 2023 erzielte das Fest Gesamtumsätze von 1,48 Milliarden Euro. Der Besucherrekord liegt bei 7,2 Millionen.
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat vorgeschlagen, das Fest zu verlängern, um die Folgen des Stillstands zu überwinden. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des DEHOGA, erwartet, dass die Gäste zurückkehren, sobald der Betrieb wiederaufgenommen wird. Eine Verlängerung müsste jedoch von der Stadt genehmigt werden und ausreichend Personal erfordern.
Die genauen wirtschaftlichen Auswirkungen der Störung sind noch unklar, doch die Organisatoren bewerten das diesjährige Oktoberfest bisher als „sehr gut“. Bei einer Verlängerung könnte das Fest noch mehr Besucher anziehen, bevor es wie geplant endet. Ob der Vorschlag umgesetzt wird, hängt von den Stadtverantwortlichen und der Personalsituation ab.






