Zoll findet illegalen Welpen ohne Papiere und Impfungen im Zug nach Deutschland
Roger AdolphZoll findet illegalen Welpen ohne Papiere und Impfungen im Zug nach Deutschland
Bei einer Zollkontrolle in einem Zug von Tschechien nach Deutschland wurde ein nur vier Wochen alter Welpe entdeckt. Das Tier verfügte weder über die erforderlichen Papiere noch über die notwendigen Impfungen.
Der Welpe war in Cheb (Tschechien) für 5.000 tschechische Kronen (etwa 200 Euro) gekauft worden. Die Mutter war nicht dabei, und mit nur vier Wochen war er zu jung für eine Tollwutimpfung. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Welpe weder gechippt war noch über einen EU-Heimtierausweis verfügte.
Seit dem 30. Dezember 2014 ist die Einfuhr von Hunden nach Deutschland ohne gültigen Tollwutschutz verboten. Verstöße gegen tierschutz- und gesundheitsrechtliche Bestimmungen können mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der Welpe wurde in eine Quarantänestation gebracht; die Kosten trägt der Besitzer.
Tollwut bleibt eine tödliche Krankheit für Tiere und Menschen gleichermaßen. Die Verhinderung ihrer Ausbreitung ist eine zentrale Aufgabe der Zollbehörden, die regelmäßig nach illegalen Einfuhren fahnden.
Der Fall zeigt die Risiken beim Kauf von Welpen aus dem Ausland auf. Ohne ordnungsgemäße Kontrollen können Krankheiten eingeschleppt werden, und die Tiere leiden unnötigen Stress. Für weitere Informationen steht das Zollamt Regensburg zur Verfügung.






