Münchner RegTech-Start-up Certivity sichert sich 13,3 Millionen Euro für KI-Compliance-Lösungen
Alexander TextorMünchner RegTech-Start-up Certivity sichert sich 13,3 Millionen Euro für KI-Compliance-Lösungen
Certivity, ein Münchner RegTech-Unternehmen, sichert sich 13,3 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung
Die Investitionsrunde wurde im August 2025 abgeschlossen, angeführt von Almaz Capital und UVC Partners. Das Unternehmen spezialisiert sich auf KI-gestützte Software, die es Unternehmen erleichtert, sich in komplexen regulatorischen Umfeldern zurechtzufinden und Compliance-Prozesse zu vereinfachen.
Gegründet wurde Certivity 2021 von Nico Wägerle, Bogdan Bereczki, Jörg Ulmer und Sami Vaaraniemi. Die Firma bietet eine KI-basierte SaaS-Plattform an, mit der Unternehmen technische Compliance-Anforderungen in über 50 Rechtsordnungen automatisieren können. Ziel ist es, den Aufwand für regulatorische Prüfungen bei der Entwicklung neuer Produkte deutlich zu reduzieren.
An der aktuellen Finanzierungsrunde beteiligten sich neben den neuen Investoren auch bestehende Unterstützer wie Earlybird X, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Plug and Play. Während Almaz Capital aus Portola Valley, Kalifornien, weltweit in Technologieunternehmen investiert, fördert UVC Partners mit Sitz in München und Berlin europäische B2B-Startups.
Die frischen Mittel sollen vor allem in den Ausbau der KI-Fähigkeiten und die Erweiterung des regulatorischen Abdeckungsbereichs fließen. Zudem plant Certivity, die Plattformintegration zu vertiefen, das Team zu vergrößern und in neue Branchen vorzudringen. Weitere Informationen zu den Lösungen des Unternehmens gibt es unter certivity.io.
Mit der Investition von 13,3 Millionen Euro will Certivity seine Expansion in zusätzliche Märkte beschleunigen. Geplant sind erweiterte KI-Funktionen sowie ein breiteres Angebot an Compliance-Tools. Das Unternehmen bleibt darauf fokussiert, Unternehmen dabei zu unterstützen, regulatorische Prozesse durch Automatisierung effizienter zu gestalten.






