Kultur-Ehrenpreise 2025: Bad Kissingen würdigt langjähriges Engagement für Musik und Heimatgeschichte

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Ein Museumsplakette mit Text und Skulpturen darauf.

Kultur-Ehrenpreise 2025: Bad Kissingen würdigt langjähriges Engagement für Musik und Heimatgeschichte

Freude und Besinnung – Kulturpreise im Landkreis Bad Kissingen verliehen

In einer Zeit, in der unser Alltag von Tempo, Wandel und Herausforderungen geprägt ist, ist es besonders wertvoll, innezuhalten und die Dinge zu würdigen, die unser Leben bereichern und uns Halt geben. Kunst und Kultur gehören zweifellos dazu, mit diesen Worten leitete Landrat Thomas Bold die diesjährige Verleihung der Kultur-Ehrenpreise 2025 ein.

Acht Persönlichkeiten wurden für ihr langjähriges Engagement im kulturellen Leben des Landkreises Bad Kissingen ausgezeichnet. In einer feierlichen Zeremonie überreichte Bold die Preise an Künstler, Musiker und Heimatforscher, die sich durch ihr Wirken in den Bereichen Musik, Geschichtsbewahrung und Gemeinschaftsarbeit verdient gemacht haben. Im vergangenen Jahr waren bereits der Künstler Martin von Ostrowski und der Musikpädagoge Prof. Dr. Werner Heider (2024) geehrt worden.

Zu den diesjährigen Preisträgern zählt Heiko Krakofsky, der seit über 40 Jahren als Musiker aktiv ist und mehr als drei Jahrzehnte lang im Vorstand des Musikvereins Haard mitgewirkt hat. Klaus Peter Scherpf, ein weiterer Ausgezeichneter, gründete 1978 die Blasmusik Diebach und ist bis heute ein engagiertes Mitglied.

Bernd Borst wurde für seine Führung der Steinacher Musikanten gewürdigt, die er seit 2008 leitet, nachdem er der Gruppe im Jahr 2000 beigetreten war. Sein Bruder Walter Borst spielt seit 1991 in der Blaskapelle Aschach und übernahm 2006 die musikalische Leitung. Bianca Greubel, Gründerin und Dirigentin des Chors II Cantare (seit 1999), erhielt ebenfalls die Auszeichnung.

Der Musiker Stefan Roth, der seit über 30 Jahren aktiv ist, steht seit 2007 dem Musikverein Langendorf vor. Michael Schultz wurde für sein Engagement bei der Gründung und Weiterentwicklung des Fuchsstädter Museums sowie der Interessengemeinschaft für historische Landwirtschaftstechnik (seit 2008) geehrt. Den Kreis der Preisträger komplettierte Karl Hahn, der durch die Gestaltung und Herausgabe von Publikationen zur Regionalgeschichte bekannt ist.

Die Auszeichnungen unterstreichen den nachhaltigen Einfluss dieser Persönlichkeiten auf das kulturelle Leben in Bad Kissingen. Ihr Wirken reicht von der Musik über den Erhalt des kulturellen Erbes bis hin zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls – und sorgt dafür, dass Traditionen und lokale Geschichte lebendig bleiben. Die Feierlichkeit betonte einmal mehr, wie wichtig es der Region ist, diejenigen zu würdigen, die ihr kulturelles Gesicht prägen.

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