30 April 2026, 14:20

Gleichstellungsbeauftragte aus Bayern tauschen Strategien gegen Diskriminierung aus

Eine farblich kodierte Europakarte aus dem Jahr 2017, die den Geschlechtergleichstellungsindex zeigt, mit erklärendem Text links daneben.

Gleichstellungsbeauftragte aus Bayern tauschen Strategien gegen Diskriminierung aus

Kommunale Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Bayern trafen sich kürzlich zu einer Herbst-Netzwerkveranstaltung. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch von Strategien zur Bekämpfung von Diskriminierung und zur Förderung von Chancengleichheit in den lokalen Gemeinden. Die von Silvia Siegler organisierte Veranstaltung unterstrich die Bedeutung von Zusammenarbeit und fachlichem Austausch unter den Expertinnen und Experten des Bereichs.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Tagung fand unter der Leitung von Silvia Siegler, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Regensburg, statt. Sie betonte den Wert des voneinander Lernens und des Aufbaus stärkerer Vernetzungen, um die eigene Arbeit zu verbessern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten zentrale Themen wie die Überarbeitung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes sowie gesellschaftliche Entwicklungen, die sich auf die Gleichberechtigung der Geschlechter auswirken.

Eine Referentin der Landesarbeitsgemeinschaft Gleichstellung präsentierte Einblicke in laufende Initiativen in ganz Bayern. Zudem wurde das neu gegründete Vernetzungsbüro für kommunale Gleichstellungsbeauftragte vorgestellt, das deren Arbeit künftig effektiver unterstützen soll. Die Themen reichten von nachhaltiger Chancengleichheit im Alltag bis hin zu Bildung, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Teilhabe.

Zu den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten gehört es, Menschen bei Diskriminierungserfahrungen zu beraten, in vielfältigen Netzwerken zusammenzuarbeiten und Aufklärungskampagnen durchzuführen. Ihre Arbeit zielt darauf ab, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und faire Behandlung in der Oberpfalz zu gewährleisten. Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg, eröffnete die Veranstaltung mit der Betonung, wie notwendig die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen sei.

Neben den fachlichen Diskussionen bot die Veranstaltung Raum für persönliche Begegnungen und die Stärkung beruflicher Kontakte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten Erfahrungen aus und loteten gemeinsame Projekte aus, um die Gleichstellung auf kommunaler Ebene voranzubringen.

Das Treffen unterstrich das anhaltende Engagement der Gleichstellungsbeauftragten für mehr Gerechtigkeit in der Region. Durch ihre kooperativen Bemühungen und kontinuierliche Arbeit leisten sie einen Beitrag zu einer inklusiveren und zukunftsorientierten Gesellschaft. Das neu eingerichtete Vernetzungsbüro soll diese Ziele in den kommenden Monaten zusätzlich fördern.

Quelle