Erding Gladiators zwischen Debakel und Comeback in einem Wochenende
Die Erding Gladiators erlebten ein hartes Wochenende in der Eishockey-Liga. Nach einer deutlichen 0:5-Niederlage in Bayreuth am Freitag gelang ihnen am folgenden Tag ein 6:2-Sieg gegen den EV Füssen. Später kritisierte der Verein die eigene Leistung im ersten Spiel als "leblos".
Das Wochenende begann für die Gladiators enttäuschend in Bayreuth. Ohne eigenen Treffer unterlagen sie mit 0:5 und hatten selbst in einer langen 5-gegen-3-Überzahlphase kaum Chancen. Der Klub bezeichnete die Vorstellung anschließend als inakzeptabel schwach.
Zurück in der heimischen Halle fasste sich das Team für das Sonntagsspiel gegen den EV Füssen neu. Das erste Drittel endete torlos, wobei beide Mannschaften kaum klare Möglichkeiten herausspielten. Doch im zweiten Abschnitt kam es zum Einbruch: Innerhalb von nur drei Minuten kassierten die Gladiators vier Gegentreffer.
Trotz des Rückstands gelang es Marco Pfleger und Elias Maier schließlich, ihre Mannschaft auf die Anzeigetafel zu bringen. Die dritte Reihe – bestehend aus den Jungspielern Erik Modlmayr, Björn Salhi und Dennis Henter – versuchte, neuen Schwung in das Spiel zu bringen. Im letzten Drittel kämpften sich die Gladiators zurück und erzielten zwei Tore, unterlagen aber letztlich mit 2:6.
Cheftrainer Dominik Quinlan hatte in beiden Spielen nur zehn Stürmer und sieben Verteidiger aufgeboten. Langzeitverletzungen und das Fehlen von doppelspielberechtigten Junioren ließen ihm kaum Alternativen.
Die Gladiators beendeten das Wochenende mit einem Sieg und zwei Niederlagen. Der 6:2-Erfolg gegen Füssen war ein Lichtblick nach dem enttäuschenden Auftakt in Bayreuth. Nun stellt sich für das Team die Frage nach Beständigkeit und Tiefe im Kader, während die Saison weitergeht.






