23 April 2026, 06:17

CDU/CSU plant Steuerreformen gegen die Wohnungsnot in Deutschland

Schwarzes und weißes architektonisches Grundrissbild des ehemaligen Bundeskanzleramts mit detaillierter Layout- und Textbeschriftung.

Union-Fraktionschefs fordern Steuerentlastungen für den Wohnungsbau - CDU/CSU plant Steuerreformen gegen die Wohnungsnot in Deutschland

Die Spitzen von CDU und CSU fordern weitreichende Steuerreformen, um die Wohnungsnot in Deutschland zu bekämpfen. Klaus Holetschek und Manuel Hagel präsentierten ein Maßnahmenpaket, das den Wohnungsbau ankurbeln und Wohneigentum erschwinglicher machen soll. Im Mittelpunkt stehen Steuererleichterungen für Käufer, Vermieter und Erstbesitzer.

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Die Politiker setzen sich für die Wiedereinführung der Steuervergünstigungen für selbstgenutztes Wohneigentum ein. Zudem fordern sie die Rückkehr des Abzugs von Darlehenszinsen für selbstbewohnte Immobilien. Diese Schritte, so ihre Argumentation, würden jungen Menschen und Familien mit mittlerem Einkommen den Einstieg in den Immobilienmarkt erleichtern.

Ein weiterer zentraler Vorschlag ist die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer. Zudem soll die Bürokratie bei Sanierungskosten abgebaut werden, um es Hausbesitzern zu erleichtern, Abzüge geltend zu machen.

Um den Bau von Mietwohnungen zu fördern, sieht der Plan verbesserte Abschreibungsregeln vor. Eine zeitlich begrenzte Sonderabschreibung von 50 Prozent über fünf Jahre würde die Kosten für Vermieter senken. Die Wiedereinführung der Option zur Umsatzsteuer soll zudem helfen, die Mieten stabil zu halten oder sogar zu senken.

Holetschek und Hagel stellten die Ideen im Rahmen einer umfassenden "Werkzeugkiste" vor, mit der sie den Wohnungsbau ausweiten, den Immobilienmarkt stärken und die finanzielle Belastung der Bürger verringern wollen. Die geplanten Steuersenkungen richten sich sowohl an Wohnungsinteressenten als auch an Vermieter. Bei Umsetzung könnten sie die Anfangskosten für Erstkäufer verringern und die Mieten für Mieter senken. Der Vorschlag muss nun in der Politik weiter beraten werden.

Quelle