Alexander Hoffmann: Der CSU-Stratege, der die Koalition zusammenhält – und polarisiert
Alexander Hoffmann: Der CSU-Stratege, der die Koalition zusammenhält – und polarisiert
Alexander Hoffmann hat sich zu einer der einflussreichsten Stimmen der CSU in der deutschen Politik entwickelt. Als Fraktionsvorsitzender der Partei prägt er zentrale Debatten und laviert geschickt durch die Spannungen der Koalition. Seine klare Haltung zu Israel, die Ablehnung der rechtsextremen AfD und seine Bemühungen, die Koalitionspartner zusammenzuhalten, bringen ihm sowohl Anerkennung als auch kritische Beobachtung ein.
Kürzlich sorgte seine Unterstützung für eine umstrittene Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Hoffmann trat mit 31 Jahren der CSU bei und zog 2013 in den Bundestag ein. Seitdem stieg er auf zum ersten Stellvertreter des CDU-Fraktionschefs Jens Spahn. Seine Führungsqualitäten wurden früh auf die Probe gestellt, als sein erstes Winterklausur als Fraktionsvorsitzender Schlagzeilen machte. Dort setzte er sich für eine Rückkehr zur Kernenergie und eine strengere Abschiebepolitik ein.
Innerhalb der Koalition gilt Hoffmann als stabilisierende Kraft. Nach internen Streitigkeiten im Sommer traf er sich mit SPD- und CDU-Spitzen, um die Wogen zu glätten. Seine Appelle an Loyalität und Verlässlichkeit halfen, die Gräben zu überbrücken. In der Außenpolitik steht Hoffmann kompromisslos an der Seite Israels. Er lehnt jede vorübergehende Aussetzung von Waffenlieferungen ab – eine Position, die sich mit der harten Linie der CSU deckt. Innenpolitisch betrachtet er die rechtsextreme AfD als "Erzfeind" der Partei und verurteilte ihren Einfluss wiederholt scharf. Sein Privatleben kontrastiert mit seinem politischen Image: Mit einer muslimischen Frau türkischer Herkunft verheiratet, feiert seine Familie sowohl Weihnachten als auch das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr. Dieser Hintergrund spielt in seiner öffentlichen Rolle kaum eine Rolle, verleiht seinem Profil aber zusätzliche Tiefe.
Eine seiner umstrittensten Entscheidungen war die Unterstützung für die Potsdamer Professorin Frauke Brosius-Gersdorf als Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht. Trotz Hoffmanns Rückendeckung sah sich ihre Nominierung im Sommer 2025 einer erbitterten Kampagne ausgesetzt. Desinformation und Debatten untergruben die Unterstützung unter CDU-Abgeordneten – letztlich scheiterte ihre Kandidatur.
Hoffmanns Führung wird von Persönlichkeiten wie Markus Söder gelobt, der betont, er habe die Erwartungen übertroffen. Seine Fähigkeit, Koalitionseinheit mit klaren politischen Positionen zu verbinden, macht ihn zu einem zentralen Strategiearchitekten der CSU. Doch seine Rolle in hochkarätigen Konflikten – wie der gescheiterten Verfassungsrichter-Nominierung – zeigt auch die Herausforderungen, die vor ihm liegen.
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