30 May 2026, 22:09

"5. September": Wie ein deutscher Film die Geiselnahme von München neu erzählt

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"5. September": Wie ein deutscher Film die Geiselnahme von München neu erzählt

Der deutsche Film 5. September feierte am 29. August 2024 auf der Filmbiennale von Venedig Premiere. Unter der Regie von Tim Fehlbaum erzählt das 91-minütige Drama die Geiselnahme während der Olympischen Spiele 1972 in München aus der Perspektive des Fernsehjournalismus. Seitdem wurde der Film von der Kritik gefeiert, gewann neun Lolas und ist sowohl für einen Oscar als auch einen Golden Globe nominiert.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen Reporter und Produzenten des US-Senders ABC, die plötzlich von der Sportberichterstattung in die Dokumentation der eskalierenden Geiselnahme wechseln müssen. Mit John Magaro, Leonie Benesch und Peter Sarsgaard in den Hauptrollen untersucht der Film, wie die Live-Berichterstattung das öffentliche Bewusstsein prägte und Journalisten vor ethische Dilemmata stellte.

Gedreht wurde in München und Umgebung, wobei neues Filmmaterial mit Originalaufnahmen der ABC-Berichte aus der Zeit kombiniert wurde. Die Produktion erhielt erhebliche Förderung durch verschiedene deutsche Filmfonds, was historische Genauigkeit und hohe Produktionswerte sicherte.

Über die packende Erzählung hinaus setzt sich 5. September mit grundlegenden Fragen zur Medienverantwortung und moralischen Konflikten auseinander. Der Film kam zwischen 2024 und 2025 weltweit in die Kinos, nachdem er sein Festivaldebüt gegeben hatte.

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Dank starker schauspielerischer Leistungen und eines zum Nachdenken anregenden Themas hat sich 5. September als herausragende deutsche Produktion etabliert. Die Erfolge bei Preisverleihungen spiegeln die Resonanz bei Kritik und Publikum wider. Besonders aktuell bleibt die Auseinandersetzung mit dem Einfluss der Medien in einem prägenden historischen Moment.

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