15 May 2026, 08:15

WM-Quali-Jubel eskaliert: Albanische Fans sorgen für Chaos in Bayerns Städten

Gruppe von Menschen in traditioneller bayerischer Tracht, die die Straße entlangmarschieren und Blasinstrumente spielen und Taschen tragen, mit Bäumen und Gebäuden im Hintergrund und einem geparkten Fahrzeug.

WM-Quali-Jubel eskaliert: Albanische Fans sorgen für Chaos in Bayerns Städten

Jubelfeiern albanischer Fußballfans arteten in mehreren bayerischen Städten nach dem WM-Qualifikationssieg ihrer Mannschaft gegen Serbien in Chaos aus. Spontane Autokorsos blockierten Straßen, während Auseinandersetzungen mit der Polizei und gegnerischen Anhängern zu Festnahmen und erheblichen Störungen führten.

In München strömten etwa 400 albanische Fans während des Spiels aus einer Bar und provozierten dabei rivalisierende Anhänger sowie Polizeibeamte. Nach dem Schlusspfiff zogen sie zum Odeonsplatz, wo sie den Abendverkehr lahmlegten und lange Staus verursachten.

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Ein Autokorso mit rund 350 Fahrzeugen schlängelte sich durch die Stadt, wobei einige Fahrer rasten oder rote Ampeln missachteten. Die Polizei hatte Mühe, das Verkehrschaos und die gefährlichen Fahrmanöver unter Kontrolle zu bringen.

Unterdessen versammelten sich etwa 50 serbische Fans in einer nahegelegenen Kneipe. Die Beamten nahmen einen Mann fest, der Polizisten verbal beleidigt und sich gegen die Festnahme gewehrt hatte. Bei einer Durchsuchung der Räumlichkeiten entdeckten sie Munition für eine Gaswaffe.

In Rosenheim griff ein betrunkener Fußgänger einen Motorradfahrer an, der an einer Ampel wartete, und stieß ihn um. Der 27-jährige Biker wehrte sich, indem er den Angreifer mit seinem Helm schlug.

Auch in Memmingen kam es zu Tumulten, als Dutzende Autos hupend durch die Innenstadt fuhren. Die Polizei löste den Korso schließlich auf, um die Ordnung wiederherzustellen.

Die Feiern nach dem Spiel führten in mehreren Städten zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die Polizei griff in zahlreiche Zwischenfälle ein, nahm Personen fest und beschlagnahmte bei den Ausschreitungen illegale Munition.

Quelle