22 March 2026, 00:14

Weihnachtsgeschäft 2023: Spielwarenbranche hofft auf 3 Prozent mehr Umsatz trotz Sparzwang

Ein überfülltes Museumsausstellungszimmer voller verschiedener Spielwaren, gerahmte Gegenstände an den Wänden und Deckenlampen, Teil des neu eröffneten Museums der Russischen Föderation.

Spielwarenindustrie erwartet gutes Weihnachtsgeschäft - Weihnachtsgeschäft 2023: Spielwarenbranche hofft auf 3 Prozent mehr Umsatz trotz Sparzwang

Deutschlands Spielwarenbranche blickt mit vorsichtigem Optimismus auf die Weihnachtszeit

Trotz Sorgen um die Kaufkraft der Verbraucher rechnet der Handel mit einem leichten Umsatzplus. Bis Jahresende könnten die Deutschen rund 4,5 Milliarden Euro für Spielzeug ausgeben – etwa 3 Prozent mehr als 2022.

Doch die Branche steht vor Herausforderungen. Hersteller warnen, dass knappe Haushaltsbudgets Käufer zu billigen, oft unsicheren Importen aus Drittländern verlocken könnten, die über Online-Plattformen angeboten werden.

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Im vergangenen Weihnachtsgeschäft gaben die Deutschen durchschnittlich 168 Euro pro Kind für Spielzeug aus. Auch in diesem Jahr wird die Vorweihnachtszeit voraussichtlich etwa ein Drittel des Jahresumsatzes der Branche ausmachen. Zwar sind die Spielzeugpreise insgesamt nur um 1,8 Prozent gestiegen – und damit unter der allgemeinen Inflationsrate –, doch könnten Verbraucher dennoch sparen.

Sicherheit bleibt ein zentrales Thema. Aktuelle Testkäufe zeigten, dass fast neun von zehn Spielzeugen, die über nicht-europäische Online-Plattformen erworben wurden, schwerwiegende Sicherheitsmängel aufwiesen. Hersteller und Händler raten daher dringend davon ab, Schnäppchen aus diesen Quellen zu kaufen.

In dieser Saison setzen sich Trends aus bewährten Klassikern und neuen Technologien durch. Traditionelles Spielzeug wie Murmelbahnen, Puzzles und Plüschtiere bleibt gefragt. Gleichzeitig stoßen KI-gestützte Spielzeuge auf wachsendes Interesse bei kaufwilligen Innovationsfreunden.

Ob die Branche weiter wächst, hängt davon ab, ob Verbraucher auf vertraute Marken setzen oder zu günstigeren Alternativen greifen. Bei einer prognostizierten Ausgabensteigerung von 3 Prozent hoffen die Hersteller auf ein stabiles Weihnachtsgeschäft. Sicherheitswarnungen und moderate Preiserhöhungen werden die Kaufentscheidungen in den kommenden Wochen maßgeblich prägen.

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