Vier Tage im Schnee: Wanderer nach dramatischer Rettung in den Berchtesgadener Alpen sicher
Alexander TextorBergrettung rettet unterkühlten Wanderer aus dem Schnee - Vier Tage im Schnee: Wanderer nach dramatischer Rettung in den Berchtesgadener Alpen sicher
Ein 31-jähriger Wanderer wurde nach vier Tagen in den schneebedeckten Berchtesgadener Alpen gerettet. An der Rettungsaktion waren Bergretter, eine Helikopterbesatzung und das Bayerische Rote Kreuz beteiligt, nachdem der Wanderer ein Notsignal ausgelöst hatte.
Der Mann hatte sich auf den Weg gemacht, um den Königssee zu umrunden, war jedoch durch starken Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten worden. Gezwungen, im Freien zu übernachten, hielt er sich tagelang bei eisigen Temperaturen durch, bevor er am Dienstagmorgen einen Satellitennotruf absetzte.
Die Rettungskräfte der Bergwacht Berchtesgaden sahen sich sofort mit Herausforderungen konfrontiert: Dichte Wolken und fehlender Handyempfang verzögerten die Suche, doch schließlich konnte der Helikopter den Vermissten ausfindig machen. Der Wanderer wurde mit schwerer Unterkühlung aufgefunden – seine Körpertemperatur betrug nur noch 32 °C.
Die Helikoptercrew brachte den Mann ins Tal, wo er in ein Krankenhaus nach Bad Reichenhall verlegt wurde. Die Behörden bestätigten später, dass das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte vermutlich Schlimmeres verhindert habe.
Der Gerettete wird derzeit in Bad Reichenhall medizinisch versorgt. Durch das Zusammenspiel von Bergrettern, Bayerischem Rotem Kreuz und Helikopterteams konnte er sicher in die Obhut der Ärzte gebracht werden. Ohne das Notsignal und die rasche Reaktion hätte die Situation weitaus tragischer enden können.






