28 April 2026, 00:17

Victoria Carl droht Dopingsperre nach positivem Clenbuterol-Test durch Hustenmittel

Plakat für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, Italien, das zwei Skifahrer auf dem Schnee zeigt, mit "Torino 2006" oben.

Victoria Carl droht Dopingsperre nach positivem Clenbuterol-Test durch Hustenmittel

Die deutsche Skilangläuferin Victoria Carl steht vor einer möglichen Dopingsperre, nachdem sie positiv auf Clenbuterol getestet wurde. Die verbotene Substanz soll sich in einem Hustenmittel befunden haben, das ihr von einem Militärarzt verschrieben wurde. Eine endgültige Entscheidung in ihrem Fall steht aufgrund der Komplexität der Angelegenheit noch aus.

Carl, eine herausragende Athletin, machte 2022 Schlagzeilen, als sie bei den Olympischen Spielen in Peking gemeinsam mit Katharina Hennig Gold im Teamsprint gewann. In der vergangenen Saison festigte sie ihren Ruf weiter, indem sie in der Weltcup-Gesamtwertung den zweiten Platz belegte.

Der positive Dopingtest erfolgte Ende März nach den Militär-Weltspielen. Berichten zufolge gelangte das Clenbuterol über ein Hustenmittel in ihren Körper, das ihr nach dem Wettkampf verschrieben worden war. Der deutsche Bundestrainer Peter Schlickenrieder hat bereits erklärt, dass eine mögliche Sperre Carl vermutlich bis zu den nächsten Winterspielen ausschließen würde.

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Ihr Fehlen würde eine erhebliche Lücke im Team hinterlassen. Carl galt als Deutschlands größte Medaillenhoffnung für Einzelwettkämpfe bei den kommenden Wettbewerben.

Der Fall bleibt vorerst ungeklärt, während die Verantwortlichen die Details prüfen. Sollte sie gesperrt werden, würde Carl wichtige Wettkämpfe im Vorfeld der nächsten Olympischen Spiele verpassen. Ihre bisherigen Erfolge – darunter der Weltcup-Erfolg und das olympische Gold – unterstreichen, wie schwer ihr mögliches Fehlen den deutschen Skilanglauf treffen würde.

Quelle