14 June 2026, 12:10

USA kämpfen mit Rückkehr vermeidbarer Kinderkrankheiten wie Masern und Keuchhusten

Steigende Masernfälle: Eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit

USA kämpfen mit Rückkehr vermeidbarer Kinderkrankheiten wie Masern und Keuchhusten

USA erleben dramatischen Anstieg vermeidbarer Krankheiten

In den USA nehmen vermeidbare Krankheiten stark zu. Die Masernfälle stiegen von 285 im Jahr 2024 auf über 700 im Jahr 2025 – in mehreren Bundesstaaten kam es zu Ausbrüchen. Allein in diesem Jahr starben mindestens zwei Kinder an der Infektion.

Auch Keuchhusten breitet sich rasant aus: 2025 wurden bereits 7.599 Fälle bestätigt. Die Krankheit verlief tödlich, unter anderem für Säuglinge in Louisiana, South Dakota und Washington. 2024 benötigte etwa ein Drittel der unter sechs Monate alten Babys, die wegen Keuchhusten ins Krankenhaus eingeliefert wurden, Intensivbehandlung.

Der DTaP-Impfstoff schützt vor Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten. Kinder erhalten in den ersten Lebensjahren fünf Dosen, gefolgt von einer Auffrischung mit 11 oder 12 Jahren und anschließend alle zehn Jahre. Doch seit der Pandemie sind die Impfquoten bei Kindern gesunken – und haben sich seither nicht erholt.

Das Vertrauen in Impfungen hat nachgelassen, besonders unter Republikanern. Während der COVID-19-Pandemie wuchs das Misstrauen gegenüber der Wissenschaft, ausgelöst durch wechselnde Gesundheitsempfehlungen und Impfpflichten. Dieser Vertrauensverlust trägt nun zu den aktuellen Ausbrüchen bei.

Die Rückkehr von Masern und Keuchhusten zeigt die Lücken in der Impfabdeckung. Geringere Durchimpfungsraten machen Gemeinden anfällig für vermeidbare Erkrankungen. Gesundheitsbehörden betonen weiterhin, wie entscheidend rechtzeitige Impfungen sind, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

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