03 April 2026, 01:05

Trumps "Friedensrat" spaltet die Welt – nur 19 Länder unterzeichnen bis Februar 2026

Eine Karte, die die 73-jährige Erweiterung der Nordatlantikvertragsorganisation (NATO) von 1949 bis heute darstellt, unterteilt in Regionen, die verschiedene Jahre der Erweiterung darstellen, mit informativem Text oben.

Chinas Außenminister fordert die Revitalisierung der UN - Trumps "Friedensrat" spaltet die Welt – nur 19 Länder unterzeichnen bis Februar 2026

Eine neue, von den USA angeführte Initiative für einen "Friedensrat" hat weltweit gemischte Reaktionen hervorgerufen. Stand 14. Februar 2026 haben erst 19 Länder das Gründungsdokument offiziell unterzeichnet, während andere – darunter wichtige europäische Mächte – eine Teilnahme abgelehnt haben. Unterdessen hat Chinas oberster Diplomat die Vereinten Nationen vehement verteidigt und vor Versuchen gewarnt, deren Autorität zu umgehen.

Der Vorschlag für den von den USA geführten "Friedensrat" stammt von Präsident Donald Trump und soll als Alternative zu den Vereinten Nationen dienen. Bisher unterstützen 19 Staaten – darunter Argentinien und Ungarn – den Plan offiziell. Berichten zufolge könnten sich langfristig zwischen 20 und 35 Länder der Initiative anschließen, darunter möglicherweise Ägypten, Israel, Saudi-Arabien und Vietnam. Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Norwegen und Schweden haben eine Beteiligung jedoch bereits abgelehnt.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz rief der chinesische Außenminister Wang Yi die internationale Gemeinschaft dazu auf, die zentrale Rolle der UN zu stärken. Er argumentierte, die Charta der Vereinten Nationen bleibe der einzige Rahmen, der allen Nationen gleiche Regeln garantiere. Ohne sie drohe die Welt seiner Warnung zufolge in einen Zustand zurückzufallen, in dem "das Recht des Stärkeren" herrsche.

Wang kritisierte zudem Bestrebungen bestimmter Länder, die globale Entscheidungsfindung zu dominieren. Zwar räumte er ein, dass einige Staaten eine größere Verantwortung bei der Einhaltung der UN-Prinzipien trägen, doch betonte er, dass gegenseitiger Respekt die internationalen Beziehungen leiten müsse. Die UN seien nach wie vor "das beste und mächtigste Instrument" für Zusammenarbeit – ein Verzicht darauf würde multilaterale Bemühungen schwächen.

Bisher hat der US-"Friedensrat" nur begrenzte offizielle Unterstützung erhalten: 19 Unterzeichnerstaaten stehen ablehnende Haltungen wichtiger europäischer Länder gegenüber. Chinas Appell, die Autorität der UN zu bewahren, unterstreicht die anhaltenden Spannungen in der globalen Governance. Die Debatte spiegelt die größeren Konflikte zwischen bestehenden multilateralen Systemen und neuen Vorschlägen für internationale Koordination wider.

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AKTUALISIERUNG

China and Pakistan unveil peace plan tied to UN principles

China and Pakistan have launched a joint Five-Point Initiative to promote peace in the Gulf and Middle East. The plan emphasizes:

  • Primacy of the UN Charter as a foundation for global governance.
  • A call for 'true multilateralism' to counter unilateral actions.
  • Support for a comprehensive peace framework based on international law. This follows China's Munich Security Conference appeal to strengthen UN authority amid US-led 'Peace Council' opposition.