Tierwohl: Koalition will erneut Kennzeichnung der Herkunft verschieben

Tierwohl: Koalition will erneut Kennzeichnung der Herkunft verschieben
Tierschutz: Koalition verschiebt Herkunftskennzeichnung erneut
Teaser: Union und SPD wollen die staatliche Herkunftskennzeichnung für frisches Schweinefleisch abermals aufschieben. Die Gründe im Überblick.
1. Dezember 2025, 13:57 Uhr
Die geplante verpflichtende Kennzeichnung der Haltungsbedingungen in der deutschen Schweinehaltung wird voraussichtlich nicht wie vorgesehen am 1. März in Kraft treten. Die RegierungsKoalition aus CDU/CSU und SPD drängt auf eine erneute Verschiebung und begründet dies mit rechtlichen und praktischen Hürden. Branchenverbände und Verantwortliche hatten bereits im Vorfeld gewarnt, dass der ursprüngliche Zeitplan unrealistisch sei.
Ursprünglich sollte die Kennzeichnungspflicht am 1. August 2025 eingeführt werden, war jedoch bereits um sieben Monate verschoben worden. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CDU) schlug die aktuelle Verzögerung vor und argumentierte, es werde mehr Zeit benötigt. Die Fleischwirtschaft betonte, dass Unternehmen längere Vorbereitungszeiten bräuchten, um die neuen Vorgaben umzusetzen.
Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) forderte, höhere Haltungsstufen erst nach der gesicherten Bundesförderung für Tierschutzmaßnahmen ab 2027 einzuführen. Zudem verlangte sie eine 20-jährige Übergangsphase für Investitionen in Tierhaltungsanlagen. Die Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung, Silvia Breher, verwies auf rechtliche Hindernisse – insbesondere im EU-Notifizierungsverfahren – als zentralen Grund für die Verzögerung.
Breher rechnet mit weiteren Aufschüben während der ersten Lesung im Bundestag in dieser Legislaturperiode. Sie unterstützte zudem Branchenvorschläge, darunter die Ausweitung der Kennzeichnung auf Importware sowie die Möglichkeit, von höheren Haltungsstandards herabzustufen. Unterdessen warf Dr. Zoe Mayer von den Grünen der Koalition „Verzögerungstaktik“ vor und kritisierte die wiederholten Verschiebungen scharf. Die Grünen bestehen auf einer sofortigen Umsetzung und bezeichnen die Aufschübe als inakzeptable Zugeständnisse an die Interessen der Wirtschaft.
Die verpflichtende Herkunftskennzeichnung für frisches Schweinefleisch steht nun vor einem ungewissen Zeitplan. Sowohl Behörden als auch Branchenvertreter sind sich einig, dass weitere Vorbereitungen nötig sind, bevor die Regelung greift. Der Bundestag wird das Thema in einer der kommenden Sitzungen beraten – weitere Verschiebungen gelten als wahrscheinlich.

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