Streit um neuen Mobilfunkmast am Weitsee: Gemeinden uneinig über Standort und Landschaftsschutz
Stjepan StaudeStreit um neuen Mobilfunkmast am Weitsee: Gemeinden uneinig über Standort und Landschaftsschutz
Ein neuer Mobilfunkmast am Weitsee sorgt bei lokalen Behörden für Besorgnis. Bürgermeister Matthias Schlechter informierte kürzlich den Gemeinderat über die Anlage, die errichtet wurde, um eine Lücke in der Netzabdeckung zu schließen. Unterdessen hat die benachbarte Gemeinde Reit im Winkl Bedenken gegen den Standort erhoben.
Der halbprovisorische Antennenmast steht nun auf Privatgrund neben der Bundesstraße B305. Sein Zweck ist es, eine sogenannte Funklücke – ein Gebiet ohne Mobilfunkempfang – rund um den See zu beseitigen. Zwar unterliegt die Installation dem Bayerischen Baugesetz, doch dies hat nicht alle lokalen Sorgen zerstreut.
Der Gemeinderat von Reit im Winkl kritisiert die Platzierung des Masts und argumentiert, er beeinträchtige das Landschaftsbild. Trotz der Einwände bleibt die Anlage vorerst in Betrieb. Gleichzeitig kündigte der Bürgermeister von Unterwössen eine bevorstehende Veranstaltung zum Thema Gemeinschaftsbildung an, wobei unklar ist, ob die Mast-Frage dort thematisiert wird.
Der Mast soll vorläufig für Netzabdeckung sorgen, während die Diskussionen andauern. Seine Lage in der Nähe einer vielbefahrenen Straße und des malerischen Sees ist zum Streitpunkt zwischen den Gemeinden geworden. Bis auf Weiteres bleibt die Anlage jedoch auf Basis der geltenden Vorschriften bestehen.






