27 April 2026, 06:16

Stefan Horngacher tritt 2026 als Bundestrainer der Skispringer zurück

Titelbild eines Buches namens "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" mit einem Springer in der Luft in einem Ski-Anzug mit entschlossener Miene.

Stefan Horngacher tritt 2026 als Bundestrainer der Skispringer zurück

Stefan Horngacher wird nach der Saison 2025/26 als Bundestrainer der deutschen Skispringer zurücktreten. Damit endet eine siebenjährige Amtszeit, die von großen Erfolgen geprägt war – darunter Weltmeistertitel und olympische Medaillen. Seine Entscheidung, das Amt aufzugeben, war bereits intern kommuniziert worden, bevor sie offiziell bekannt gegeben wurde.

Horngacher hatte 2019 die Leitung der Skispringer beim Deutschen Skiverband (DSV) übernommen und war damit Nachfolger von Werner Schuster. Zuvor hatte er die polnische Mannschaft trainiert und selbst eine erfolgreiche Karriere als Springer absolviert, in der er mehrere Weltmeistertitel gewann.

Unter seiner Führung feierte das deutsche Team zahlreiche Triumphe. Karl Geiger holte 2020 in Planica den Einzel-Goldmedaille bei den Skiflug-Weltmeisterschaften. Ein Jahr später sicherte sich die Mannschaft bei der WM 2021 in Oberstdorf ebenfalls Gold.

Die Nachricht über seinen Rückzug kam für manche überraschend. Philipp Raimund gab zu, schockiert zu sein, während Karl Geiger die Entscheidung nachvollziehen konnte und die Position als "extrem fordernd" bezeichnete. Horngacher bleibt bis zum Ende der olympischen Saison 2025/26 im Amt und sorgt damit vorerst für Kontinuität.

Nun steht DSV-Sportdirektor Horst Hüttel vor der Aufgabe, einen Nachfolger zu finden. Als mögliche Kandidaten gelten unter anderem Thomas Thurnbichler und Ronny Hornschuh.

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Mit Horngachers Abschied endet eine erfolgreiche Ära für den deutschen Skispring-Sport. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer läuft bereits, während das Team seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten will. Seine letzte Saison wird ihn noch durch den nächsten olympischen Zyklus begleiten, bevor er sich zurückzieht.

Quelle