03 April 2026, 06:13

SKF setzt auf leichte Solarmodule für nachhaltige Energiegewinnung in Schweinfurt

Luftaufnahme eines großen Gebäudes mit Solarmodulen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Pfählen, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

SKF setzt auf leichte Solarmodule für nachhaltige Energiegewinnung in Schweinfurt

SKF, der schwedische Industriehersteller mit Sitz in Schweinfurt, hat seine Bemühungen im Bereich erneuerbare Energien mit einem neuen Solar-Pilotprojekt ausgeweitet. Das Unternehmen installierte 670 leichte Photovoltaikmodule auf einem seiner Werksdächer und baute so eine Kapazität von 274 Kilowatt sauberer Energie aus. Dies folgt auf eine Investition von 4,3 Millionen Euro in Solardachanlagen vor drei Jahren.

Viele Dächer der SKF-Werke waren nicht stabil genug, um herkömmliche Solarmodule zu tragen. Um dieses Problem zu lösen, setzte das Unternehmen auf die leichten Module des Herstellers Sunoyster Systems, die pro Quadratmeter nur vier Kilogramm wiegen. Jedes Modul verfügt über eine vorderseitige Verbundglasscheibe für Stabilität sowie eine schmutzabweisende Oberfläche, wodurch schwere Aluminiumrahmen entfallen.

Die Module werden direkt auf dem Dach befestigt – mithilfe eines flexiblen Klebeverfahrens. Der Klebstoff hält mit einer Kraft von 30 Kilogramm pro Quadratzentimeter und fixiert jedes Modul mit einer Haltekraft von zehn Tonnen. Die Konstruktion sorgt für Stabilität, ohne das Dach zusätzlich zu belasten.

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SKF ist spezialisiert auf Wälzlager, Dichtungen und Großkomponenten für Windkraftanlagen. Sollte sich das Pilotprojekt bewähren, könnten ähnliche Installationen an anderen SKF-Standorten weltweit folgen. Das Schweinfurter Projekt zeigt, wie leichte Solartechnik strukturelle Grenzen auf Industriegebäuden überwinden kann. Die Erfahrungen mit diesen Modulen könnten den Weg für eine breitere Einführung in den globalen Werken des Unternehmens ebnen. SKF bleibt weiterhin auf der Suche nach Möglichkeiten, erneuerbare Energien in seine Betriebsabläufe zu integrieren.

Quelle