Siemens baut Portfolio um und setzt auf Verteidigung und Digitalisierung

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Ein Logo auf der Seite eines Kraftfahrzeugs.

Siemens baut Portfolio um und setzt auf Verteidigung und Digitalisierung

Siemens setzt derzeit große strategische Schritte um, um sein Geschäftsmodell neu auszurichten. Das Unternehmen hat kürzlich eine Reihe wichtiger Transaktionen bekannt gegeben, darunter eine neue Partnerschaft im Verteidigungssektor sowie den Verkauf seiner indischen Aktien-Sparte. Gleichzeitig führt es ein ambitioniertes Aktienrückkaufprogramm fort, das Teil seiner Kapitalrückführungsstrategie ist.

Ein bedeutender Schritt ist die neu geschlossene Kooperation mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall. An diesem Projekt ist auch Siemens Healthineers beteiligt – ein Novum, das den Einstieg des Konzerns in den Verteidigungsmarkt markiert. Die Zusammenarbeit spiegelt eine breitere strategische Neuausrichtung wider, mit der Siemens über seine traditionellen Industrie- und Infrastrukturgeschäfte hinauswachsen will.

Darüber hinaus strafft das Unternehmen seine Strukturen durch den Verkauf seines Geschäftsbereichs für Niederspannungsmotoren in Indien. Die Sparte wird von Innomotics India für 2.200 Crore Rupien übernommen; der Abschluss der Transaktion ist bis Juni 2026 geplant. Dieser Verkauf steht im Einklang mit der Entscheidung von Siemens, sich auf Kerngeschäftsfelder wie Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung zu konzentrieren.

Um diese Prioritäten zu stärken, stockt Siemens seine Investitionen in Software für die digitale Industrie auf und erweitert sein Angebot an intelligenter Infrastruktur. Zudem geht das Unternehmen Partnerschaften im Bereich nachhaltiger Technologien ein, etwa bei der Bahnstromversorgung und in Energiesystemen. Diese Maßnahmen folgen einem Muster gezielter Desinvestitionen und Reinvestitionen, um die Marktposition zu schärfen.

Parallel zu diesen Veränderungen führt Siemens sein aktives Aktienrückkaufprogramm fort. Seit Februar 2024 hat das Unternehmen bereits 19,19 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. In der jüngsten Phase zwischen dem 1. und 7. Dezember 2024 erwarb Siemens weitere 293.180 Aktien zu Durchschnittspreisen zwischen 227,78 und 233,21 Euro.

Der Verkauf der indischen Aktien-Sparte und die neue Verteidigungspartnerschaft unterstreichen den Fokus von Siemens auf wachstumsstarke Bereiche. Mit den laufenden Aktienrückkäufen und Investitionen in digitale sowie nachhaltige Technologien positioniert sich der Konzern neu für langfristige strategische Ziele. Diese Schritte werden voraussichtlich das Portfolio und die Marktpräsenz des Unternehmens in den kommenden Jahren prägen.

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