06 May 2026, 07:09

Rentner zahlen bald mehr Steuern: Warum der Freibetrag bis 2040 verschwindet

Deutsche 1923-Banknote mit "Einhundert Millionen Mark" darauf gedruckt.

Rentner zahlen bald mehr Steuern: Warum der Freibetrag bis 2040 verschwindet

Rentner in Deutschland sehen sich mit sich ändernden Steuerregelungen konfrontiert, die ihren steuerfreien Freibetrag schrittweise reduzieren. Wer 2020 in Rente ging, konnte noch 20 Prozent seiner Rente steuerfrei behalten – doch dieser Vorteil schmilzt zunehmend dahing. Bis 2040 wird der Freibetrag vollständig entfallen, sodass Renten dann in voller Höhe versteuert werden müssen.

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Der steuerfreie Anteil der Rente sinkt seit Jahren jährlich um einen Prozentpunkt. Wer 2020 in den Ruhestand trat, durfte 20 Prozent seiner Bezüge behalten, doch bis 2040 wird dieser Satz auf null reduziert. Für einen Rentner, der 2024 die durchschnittliche Monatsrente von 1.154 Euro erhält, werden die Auswirkungen mit der Zeit spürbarer.

Eine Bruttorente von 1.600 Euro monatlich wird derzeit zu 80 Prozent besteuert, sodass nur noch 20 Prozent steuerfrei bleiben. Nach Abzügen – darunter die gesetzlichen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe von 10,95 Prozent – verringert sich das zu versteuernde Einkommen auf jährlich 13.120 Euro. Kleine Freibeträge, etwa 102 Euro für Mieter oder 36 Euro für Sonderausgaben, bringen lediglich geringe Entlastungen.

Durch den schrumpfenden steuerfreien Anteil werden künftige Rentnergenerationen höhere Steuern zahlen müssen. Ab 2040 unterliegt die gesamte Rente der vollen Besteuerung. Zusätzliche Abzüge wie Versicherungsbeiträge werden das Nettoeinkommen der Rentner weiter mindern.

Quelle