Rentner wegen Mordes an Bulgarin zu zwölf Jahren Haft verurteilt
Miroslav HofmannVerurteilung einer Prostituierten: Zwölf Jahre Haft für Rentner in Bamberg - Rentner wegen Mordes an Bulgarin zu zwölf Jahren Haft verurteilt
Ein Rentner ist wegen des Mordes an einer 33-jährigen Bulgarin zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Fall nahm seinen Lauf, nachdem sich die beiden 2023 in einem Nürnberger Saunaclub kennengelernt hatten – mit einem tragischen und rätselhaften Verlauf.
Der Rentner hatte die Frau erstmals 2023 in einem Saunaclub in Nürnberg getroffen. Mit der Zeit entwickelte sich zwischen ihnen eine Beziehung, und er übergab ihr rund 30.000 Euro. Geplant war, dass beide so schnell wie möglich gemeinsam nach Bulgarien auswandern würden.
Der Rentner hatte bereits sein Haus verkauft und lebte in einem umgebauten Lkw, um den Umzug vorzubereiten. Doch die Frau beabsichtigte, allein nach Bulgarien zurückzukehren. Am 1. August 2024 wurde der Rentner schuldig gesprochen, sie getötet zu haben. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
Die Verhandlung fand vor dem Landgericht Bamberg statt, wobei die Staatsanwaltschaft die Anklage führte. In den verfügbaren Quellen gibt es keine offiziellen Stellungnahmen bulgarischer Behörden zum Fall, zur Rolle des Opfers oder zu den Auswanderungsplänen des Rentners.
Das Gericht verurteilte den Rentner zu zwölf Jahren Haft für seine Tat. Der Leichnam des Opfers bleibt verschwunden, sodass einige Details des Falls ungeklärt bleiben. Das Urteil schließt das juristische Verfahren in Deutschland ab, doch Fragen zu ihrem Verschwinden bestehen weiter.






