Oberasbach erhöht Hundesteuer ab 2026 – das kostet Halter künftig
Miroslav HofmannOberasbach erhöht Hundesteuer ab 2026 – das kostet Halter künftig
Oberasbach plant Erhöhung der Hundesteuer ab 2026, um Haushaltslücke zu schließen
Ab 2026 sollen in Oberasbach die Hundesteuersätze steigen, um die finanziellen Engpässe der Stadt zu mildern. Betroffen sind alle Hundehalter, wobei besonders Besitzer mehrerer Tiere oder als gefährlich eingestufter Rassen mit deutlichen Aufschlägen rechnen müssen. Die endgültige Abstimmung über die neuen Sätze findet am 24. November statt.
Laut Entwurf steigt die jährliche Steuer für den ersten Hund von 70 auf 108 Euro. Für einen zweiten Hund werden künftig 144 Euro fällig – bisher waren es 105 Euro –, während jedes weitere Tier ab dem dritten mit 180 Euro zu Buche schlägt. Halter von Hunden, die als gefährlich gelten, müssen sogar noch tiefer in die Tasche greifen: Ihre Gebühren klettern von 480 auf 600 Euro pro Jahr.
Die Änderungen basieren auf einer neuen Mustersatzung, die im August 2025 im Bayerischen Staatsanzeiger veröffentlicht wurde. Das überarbeitete Regelwerk sieht vor, die Steuerberechnung von einer jährlichen auf eine monatliche Abrechnung umzustellen, sodass die Zahlungen in gleichmäßigen, "runden" Raten geleistet werden können. Die Stadtverwaltung geht davon aus, durch die Anpassungen jährlich etwa 40.000 Euro zusätzliche Einnahmen zu erzielen.
Dem Stadtrat lagen zudem zwei alternative Pauschalmodelle vor. Da jedoch keine aktuellen Daten vorliegen, wie viele Haushalte in Oberasbach mehr als zwei Hunde halten, gestalten sich die Einnahmeprognosen schwierig.
Der Oberasbacher Stadtrat wird auf seiner Sitzung am 24. November über die Steuererhöhungen entscheiden. Bei einer Zustimmung treten die neuen Sätze 2026 in Kraft und betreffen damit tausende Hundehalter vor Ort. Die Mehreinnahmen sollen helfen, den Haushalt der Stadt auszugleichen, ohne weitere Kürzungen bei öffentlichen Leistungen vornehmen zu müssen.






