Mit 12 Jahren pfeift Raffael Gonzales als jüngster Schiedsrichter Deutschlands
Alexander TextorMit 12 Jahren pfeift Raffael Gonzales als jüngster Schiedsrichter Deutschlands
Mit gerade einmal zwölf Jahren hat Raffael Gonzales bereits Geschichte geschrieben – als einer der jüngsten Fußballschiedsrichter Deutschlands. Nach einer Sondergenehmigung des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) leitete er kürzlich sein erstes offizielles Spiel. Neben seiner Schiedsrichtertätigkeit kickt er selbst für den ASV Vach und dokumentiert seinen Werdegang in den sozialen Medien.
Um die Schiedsrichterlizenz zu erwerben, durchlief Gonzales ein anspruchsvolles Ausbildungsprogramm: Online-Seminare, eine theoretische Prüfung und einen anspruchsvollen Fitness-Test gehörten dazu. Sein Debüt gab er vor wenigen Wochen auf dem Sportgelände des TSV Burgfarrnbach – bestens vorbereitet mit Stoppuhr, Karten, Notizblock, Stiften und Sprühdose für Freistöße.
Mittlerweile ist er Mitglied im Schiedsrichterverband Fürth und pfeift bis zu zwei Partien pro Woche. Abseits des Platzes feuert ihn seine Mutter Vanessa von der Seitenlinie an, während sein Großvater als Mentor fungiert. Sein Vorbild ist Pascal Qualle, ein junger Unparteiischer und Influencer, der sich für mehr Respekt im Fußball einsetzt.
Zwischen Schiedsrichter-Einsätzen, Spielbetrieb beim ASV Vach und seinem Ehrenamt bei der örtlichen Feuerwehr bleibt Gonzales wenig Freizeit. Offen spricht er über den emotionalen Druck der Rolle – besonders in hitzigen Schlussphasen. Langfristig strebt er den Aufstieg in die Bayernliga oder sogar die 3. Liga an.
Der junge Schiedsrichter hat sich bereits als entschlossene Persönlichkeit etabliert – vereint er doch seine Leidenschaft für den Fußball mit Engagement als Unparteiischer, Freiwilliger und in den sozialen Medien. Seine frühen Erfolge unterstreichen nicht nur seinen Ehrgeiz, sondern auch das strukturierte Umfeld, das ihn fördert. Mit klaren Zielen vor Augen steht seine Karriere im deutschen Fußball erst am Anfang.






