Bayreuths Mobilitätswende: 15-Jahres-Plan für ein neues Verkehrskonzept
Roger AdolphBayreuths Mobilitätswende: 15-Jahres-Plan für ein neues Verkehrskonzept
Bayreuths neuer Beauftragter für lokale Mobilität, Maximilian Stöhr, hat eine detaillierte 15-Jahres-Strategie zur Neugestaltung des städtischen Verkehrsnetzes vorgestellt. Der 120-seitige Stadtweite Mobilitätsplan setzt Schwerpunkte auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Digitalisierung und stellt damit eine umfassende Aktualisierung des Verkehrsentwicklungskonzepts von 2005 dar. In dieser Woche prüfte der Ausschuss für Stadtentwicklung die Vorschläge im Vorfeld einer entscheidenden Abstimmung.
Maximilian Stöhr trat sein Amt am 1. Juli an und bringt zehn Jahre Berufserfahrung aus einem Nürnberger Planungsbüro mit, wo er sich auf Stadtentwicklung und Mobilitätsstrategien spezialisierte. Sein akademischer Werdegang umfasst ein Geographiestudium an der Universität Bayreuth, in dessen Rahmen er in seiner Abschlussarbeit Fernverkehrsanbindungen für die Stadt analysierte.
Der Stadtweite Mobilitätsplan definiert sechs zentrale Ziele zur Modernisierung des Bayreuther Verkehrssystems. Er ersetzt den veralteten Verkehrsentwicklungsplan von 2005 und setzt klare Prioritäten für die nächsten 15 Jahre. Das vollständige Dokument ist ab sofort auf der offiziellen Website der Stadt einsehbar.
Am Dienstag, den 21. Oktober, begutachtete der Ausschuss für Stadtentwicklung die Planungsvorschläge. Der Stadtrat wird auf seiner Sitzung am 29. Oktober über die Annahme des Plans als verbindlichen Rahmen für künftige Verkehrsprojekte abstimmen.
Bei einer Zustimmung wird der Plan alle zukünftigen Mobilitätsentscheidungen in Bayreuth lenken. Ziel ist es, die Fortbewegung von Einwohnern und Besuchern in den kommenden eineinhalb Jahrzehnten deutlich zu verbessern. Die Entscheidung des Rates am 29. Oktober wird darüber entscheiden, ob die Strategie umgesetzt wird.






