Metz verlagert TV-Produktion von Zirndorf nach Nürnberg bis 2026
Metz Consumer Electronics GmbH verlagert TV-Produktion von Zirndorf nach Nürnberg bis Ende 2026
Der Elektronikkonzern, der im klassischen Einzelhandel mehr als ein Viertel des deutschen Fernsehmarktes hält, will mit dem Umzug seine Fertigung modernisieren – ohne dass Stellen abgebaut werden.
In den kommenden Wochen wird das letzte Metz-Fernsehgerät vom Band im Werk Zirndorf rollen. Anschließend verlagert das Unternehmen die Produktion an einen neuen Standort in Nürnberg, wohin rund 120 Mitarbeiter aus Zirndorf wechseln werden. Entlassungen sind nicht vorgesehen.
Die neuen Räumlichkeiten in Nürnberg sind kompakter gestaltet: Produktion und Logistik befinden sich im Erdgeschoss, während Lager, Service und Entwicklung die oberen Etagen nutzen. Zwei bestehende Fertigungsstraßen werden zu einer modernisierten Linie zusammengelegt, die zudem einen neuen manuellen Bereich für Großformatgeräte umfasst.
Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird Metz vor dem Umzug zusätzliche Schichten in der Produktion einlegen. Die ersten in Nürnberg gefertigten Fernseher sollen Anfang September ausgeliefert werden. Das seit 2015 zur Skyworth Group gehörende Unternehmen setzt dabei auf eine Dual-Brand-Strategie: Metz Classic für Premium-Modelle mit dem Siegel „Made in Germany“ und Metz Blue für preisbewusste Käufer.
Durch die Verlegung bündelt Metz seine Fertigung unter einem Dach – alle Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze, und die Produktion läuft ohne Unterbrechung weiter. Der neue Standort unterstreicht die Unternehmensstrategie, hochwertige und erschwingliche Fernsehgeräte parallel anzubieten.






