Max Holzinger holt Gold und Silber bei FIS-Junioren-WM trotz Extremwetter
Alexander TextorMax Holzinger holt Gold und Silber bei FIS-Junioren-WM trotz Extremwetter
Der 17-jährige Max Holzinger aus Waakirchen hat bei den FIS-Alpin-Juniorenweltmeisterschaften in Narvik für Furore gesorgt. Trotz schwieriger Wetterbedingungen, die den Wettbewerb beeinträchtigten, sicherte er sich Gold im Slalom und eine Silbermedaille im Riesenslalom.
Die Meisterschaften waren von extremen Bedingungen geprägt: Starkregen und heftige Winde zwangen die Organisatoren, einige Rennen zu verkürzen und andere ganz abzusagen. Das schlechte Wetter trübte zudem die Stimmung bei den Wettkämpfen.
Holzinger war der einzige deutsche Skifahrer, der den Slalom erfolgreich beendete. In der U18-Kategorie holte er Gold und belegte insgesamt den 26. Platz. Im Riesenslalom gewann er Silber in der U18-Wertung und wurde 29. im Gesamtklassement – mit der schnellsten Zeit aller unter 18-Jährigen.
Auch sein Teamkollege Michael Huber zeigte eine starke Leistung: Er erkämpfte Bronze im Riesenslalom und erreichte insgesamt Platz 39. Gemeinsam belegten Holzinger und Huber im Teamwettbewerb den 18. Platz.
Rückblickend bezeichnete Holzinger die Meisterschaft als ein "tolles Abenteuer, voller Spaß und Ski" und blickt bereits optimistisch auf das nächste Jahr, wenn er erneut auf der Weltbühne antreten möchte.
Seine Erfolge in Narvik unterstreichen Holzingers großes Potenzial im alpinen Skisport. Mit Gold im Slalom und Silber im Riesenslalom hat er einen vielversprechenden Einstand in seine internationale Karriere geschafft. Der junge Athlet wird sich nun auf kommende Wettbewerbe vorbereiten – darunter möglicherweise eine Rückkehr zu den Juniorenweltmeisterschaften in der nächsten Saison.






