Martin Haf rettet Füssener Siedlungsverein vor dem Kollaps – und hinterlässt 500 bezahlbare Wohnungen
Alexander TextorMartin Haf rettet Füssener Siedlungsverein vor dem Kollaps – und hinterlässt 500 bezahlbare Wohnungen
Füssener Siedlungsverein hat Finanzen stabilisiert und über 500 Wohnungen unter Martin Hafs Führung erhalten
Unter der Leitung von Martin Haf hat der Füssener Siedlungsverein seine Finanzen konsolidiert und mehr als 500 Wohnungen langfristig gesichert. Seit 1999 hält die Genossenschaft die Mieten bezahlbar – im Schnitt liegen sie bei nur 5,70 Euro pro Quadratmeter. Nach fast 25 Jahren an der Spitze tritt Haf nun altersbedingt zurück.
1999 stand der Füssener Siedlungsverein vor dem Aus. Millionenverschuldet und mit verfallenen, unbewohnbaren Wohnungen steuerte die Organisation auf den Abgrund zu. Noch im selben Jahr übernahm Martin Haf – damals Vorstand der Kreissparkasse Ostallgäu – den Vorsitz des Aufsichtsrats.
Haf setzte von Anfang an auf Gemeinwohl statt auf Profit, ein Prinzip, das er bereits in seiner Bankenlaufbahn verfolgte. Unter seiner Führung sanierte der Verein die Gebäude und sicherte die finanzielle Zukunft. Heute steht die Genossenschaft auf solidem Fundament: mit einem gut instand gehaltenen Wohnungsbestand und kalkulierbaren Mieten.
Trotz der erfolgreichen Wende bleiben genaue Zahlen zur Gesamtzahl der verwalteten Wohnungen oder deren Wachstum unter Haf unklar. Fest steht jedoch, dass die durchschnittliche Kaltmiete bei 5,70 Euro pro Quadratmeter blieb. Hafs letzte Amtszeit endet auf der Mitgliederversammlung am 20. November 2023 – eine Wiederwahl strebt er nicht an.
Sein Abschied markiert das Ende einer Ära für den Verein. Hafs Führung rettete die Genossenschaft vor dem finanziellen Ruin und sicherte Hunderten von Mieter:innen langfristig bezahlbaren Wohnraum. Die Organisation blickt nun mit einer stabilen Basis und einem klaren Bekenntnis zu sozialem Wohnen in die Zukunft.






