Mann verliert über 100.000 Euro an gefälschter Krypto-Börse in Illertissen
Roger AdolphCrypto-Betrug kost Mann über 100.000 Euro - Mann verliert über 100.000 Euro an gefälschter Krypto-Börse in Illertissen
Ein 35-jähriger Mann aus Illertissen im Landkreis Neu-Ulm hat auf einer gefälschten Kryptowährungs-Handelsplattform mehr als 100.000 Euro verloren. Die Betrüger überzeugten ihn, sein Investment habe sich bereits in Millionen verwandelt, bevor sie weitere Zahlungen forderten. Die Polizei ermittelt nun im Rahmen einer wachsenden Betrugswelle in der Region.
Das Opfer stieß zunächst in einer Chatgruppe auf die Plattform. Über mehrere Monate hinweg investierte er einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich in der Annahme, sein Geld vermehrte sich stetig. Später behaupteten die Betrüger, sein Vermögen sei auf mehrere Millionen US-Dollar angewachsen.
Als er versuchte, sein Geld abzuziehen, verlangte die Plattform eine fünfstellige Transaktionsgebühr. Misstrauisch geworden, erstattete er Anzeige bei den örtlichen Behörden.
Der Fall steht nicht allein da: Allein in diesem Jahr verzeichnete die Polizei im selben Landkreis bereits 85 Fälle von Anlagebetrug. Die Gesamtverluste durch solche Machenschaften belaufen sich mittlerweile auf über zwei Millionen Euro.
Der Vorfall unterstreicht die zunehmende Gefahr von Kryptowährungs-Betrug in der Region. Die Behörden ermitteln weiter und warnen Bürger vor unseriösen Anlageangeboten. Die hohen finanziellen Schäden zeigen das Ausmaß der Herausforderung, vor der die lokale Polizei steht.






