Luis Díaz' überraschend lange UEFA-Sperre gefährdet Bayerns Champions-League-Pläne
Alexander TextorLuis Díaz' überraschend lange UEFA-Sperre gefährdet Bayerns Champions-League-Pläne
Bayern Münchens Flügelspieler Luis Díaz steht nach einer überraschend langen Sperre durch die UEFA vor einer ungewissen Zukunft in der Champions League. Der Kolumbianer hatte im 2:1-Sieg des FC Bayern gegen Paris Saint-Germain nach einem Foul an Achraf Hakimi die Rote Karte gesehen. Nun entzündet sich ein Streit über die Dauer seiner Sperre.
Durch Díaz' hartes Einsteigen erlitt Hakimi eine schwere Bänderdehnung im linken Knöchel, die den PSG-Verteidiger fast drei Wochen lang außer Gefecht setzte. Erst am 10. April kehrte Hakimi nach einer Reha-Phase auf den Platz zurück. Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte zunächst angenommen, Díaz werde nur für ein Spiel gesperrt und stehe damit in den verbleibenden Gruppenspielen wieder zur Verfügung.
Zudem deutete Kompany an, dass Díaz eine Schlüsselrolle im bevorstehenden Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg einnehmen solle. Doch die UEFA entschied anders und verhängte eine längere Sperre als erwartet – woraufhin der FC Bayern nun über eine Berufung nachdenkt. Die Champions-League-Träume des Vereins hängen nun vom Ausgang dieses Verfahrens ab.
Falls sich Kompany mit seiner Einschätzung durchsetzt, könnte Díaz noch rechtzeitig zu den letzten Gruppenspielen zurückkehren. Bleibt die UEFA jedoch bei ihrem Urteil, verpasst er das entscheidende Duell gegen den FC Arsenal am kommenden Mittwoch. Sein Fehlen wäre ein herber Rückschlag, hat der Flügelspieler doch in dieser Saison der Bayern-Offensive auf der linken Seite neuen Schwung verliehen und die Angriffskraft spürbar verstärkt.
Die Dauer der Sperre bleibt ein entscheidender Faktor für Bayerns europäisches Vorhaben. Díaz' aktuelle Form war in den letzten Partien von zentraler Bedeutung – ob er verfügbar ist oder nicht, könnte den Turnierverlauf des Clubs maßgeblich prägen. Die anstehende Berufung wird zeigen, ob er in den kommenden Spielen dabei sein wird.






