26 April 2026, 16:13

Landkreis Regensburg baut drittes Gymnasium für steigende Schülerzahlen

Ein Schulgebäude mit einem "Steuern Bauen Schulen"-Schild, umgeben von einem Zaun, Vegetation und einer Steinmauer unter einem bewölkten Himmel.

Landkreis Regensburg baut drittes Gymnasium für steigende Schülerzahlen

Landkreis Regensburg bereitet große Erweiterung der Gymnasialkapazitäten vor

Im Landkreis Regensburg laufen die Vorbereitungen für einen deutlichen Ausbau der Gymnasialplätze. Als Reaktion auf den starken Anstieg der Schülerzahlen soll in Obertraubling ein drittes Gymnasium entstehen. Die Planungen für neue Einrichtungen und Modernisierungen sind bereits in vollem Gange, mehrere Projekte verlaufen wie vorgesehen nach Zeitplan.

Der Beschluss zum Bau des dritten Gymnasiums folgt auf eine Schulentwicklungsprognose, die bis 2034 einen deutlichen Anstieg der Schülerzahlen vorhersagt. Allein in Neutraubling werden 840 zusätzliche Schüler erwartet, in Lappersdorf kommen 445 hinzu. Diese steigenden Zahlen haben das bestehende Gymnasium Neutraubling an seine Kapazitätsgrenzen gebracht, sodass eine Erweiterung unumgänglich wurde.

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Der Schulausschuss hat den Vorschlag für den neuen Standort in Obertraubling gebilligt. Der Landkreis besitzt das Grundstück bereits, und aufwendige Abstimmungen mit Nachbarkreisen sind nicht erforderlich. Die Nähe zu Regensburg wird zudem helfen, die Belastung der Schulen in Burgweinting und Harting zu verringern.

Unterdessen schreiten weitere Projekte planmäßig voran: Der Ausbau des Gymnasiums Neutraubling inklusive der Tiefgarage soll Anfang 2026 abgeschlossen werden. Die Sanierung der Sportanlagen im Schulzentrum Parsberg erhält rund 225.000 Euro aus Kreismitteln. Zudem soll das neue Hallenbad in Regenstauf, das 19,5 Millionen Euro kostet, bis zum ersten Quartal 2027 fertiggestellt werden.

Das neue Gymnasium in Obertraubling wird nicht nur die wachsende Nachfrage decken, sondern auch die Belastung der umliegenden Landkreise mindern. Mit den laufenden Projekten, die wie geplant vorankommen, wird die Region ihre Bildungsinfrastruktur in den kommenden Jahren deutlich verbessern. Die Fertigstellungstermine der wichtigsten Vorhaben bleiben verbindlich, sodass Schüler und Lehrkräfte rechtzeitig von den Modernisierungen profitieren.

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