24 April 2026, 10:15

Landkreis Fürth verlagert Geflüchtete aus Hotel in festes Quartier

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Landkreis Fürth verlagert Geflüchtete aus Hotel in festes Quartier

Landkreis Fürth passt Unterbringung von Geflüchteten an

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Mit Ablauf des Mietvertrags im Hotel Knorz in Zirndorf am 15. März 2024 stellt der Landkreis Fürth seine Unterbringungsstrukturen für Geflüchtete um. Die dort lebenden Menschen ziehen in neue Quartiere um, darunter das Ritterhaus Wilhermsdorf, wo zwei Wohnungen und ein sanierter Saal Platz für bis zu 14 Personen bieten. Laut Behörden gab es während der Nutzung des Hotels als Notunterkunft keine Vorfälle oder Beschwerden.

Der aktuelle Mietvertrag für das Hotel Knorz in Zirndorf wird nach seinem Auslaufen im März nicht verlängert. Alle Bewohner haben bereits einen formalen Aufenthaltstitel vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erhalten. Der Umzug erfolgt nach einer problemlosen Phase im Hotel, in der keine Zwischenfälle dokumentiert wurden.

Der Landkreis hat im Ritterhaus Wilhermsdorf zwei Wohnungen angemietet, in denen jeweils drei Personen untergebracht werden können. Weitere acht Plätze entstehen nach Abschluss der Sanierung des Rittersaals. Die Vermietung organisiert das Landratsamt, die Kosten übernimmt der Freistaat Bayern.

Auch bei der Betreuung gibt es Unterstützung: Zwei hauptamtliche Integrationsbegleiter stehen ehrenamtlichen Helfern zur Seite, und ein professioneller Beratungsdienst für Geflüchtete soll Anfang 2024 seine Arbeit aufnehmen. Die Unterkunftsverwaltung im Landratsamt dient als direkte Anlaufstelle für Bewohner wie auch Nachbarn.

Die Behörden betonen, dass sie Turnhallen als Notunterkünfte möglichst vermeiden wollen. Die neuen Lösungen sollen stabilere und angemessenere Wohnbedingungen schaffen. Bis Mitte März ziehen die Geflüchteten aus dem Zirndorfer Hotel ins Ritterhaus um. Zusätzliches Personal und sanierte Räumlichkeiten sollen die Lebensqualität verbessern. Der Landkreis koordiniert die Unterbringung weiter, ohne auf provisorische Lösungen wie Sporthallen zurückzugreifen.

Quelle