KSC demontiert Fürth mit 4:1 und hält Aufstiegstraum lebendig
Karlsruher SC feiert klaren 4:1-Auswärtssieg gegen SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga
Der überzeugende Erfolg hält die Aufstiegsambitionen der Badener am Leben, während die Gastgeber mit wachsenden defensiven Sorgen zurückbleiben. Vor 12.254 Zuschauern präsentierte sich das Spiel am Freitagabend im Stadion der Fürther als einseitige Angelegenheit.
Die Gäste gingen früh in Führung: Bereits in der 3. Minute traf Fabian Schleusener zum 1:0. Lilian Egloff erhöhte in der 34. Minute auf 2:0 und besiegelte damit die klare Führung des KSC zur Halbzeit.
Greuther Fürth fand kaum Antworten – Kapitän Branimir Hrgota saß sogar 70 Minuten auf der Bank. Als er endlich ins Spiel kam, lag sein Team bereits deutlich zurück. Marvin Wanitzek machte es in der 79. Minute mit dem 3:0 perfekt und setzte in der Nachspielzeit (90.+5) mit dem 4:0 noch einen drauf.
Hrgota gelang zwar in der 90.+1 Minute der Ehrentreffer zum 1:4, doch der Schaden war längst angerichtet. Die Niederlage verschärft die desolate Defensive-Bilanz der Fürther, die in dieser Saison bereits 28 Gegentore in nur 10 Ligaspielen kassiert haben.
Die deutliche Niederlage erhöht den Druck auf Trainer Thomas Kleine, dessen Taktik und Aufstellungen nach einer weiteren enttäuschenden Leistung in der Kritik stehen.
Mit dem deutlichen Sieg rückt der Karlsruher SC näher an die Aufstiegsplätze heran. Greuther Fürth hingegen bleibt am Tabellenende und kämpft mit einer chronisch labilen Abwehr. Das Ergebnis stellt Kleine vor schwierige Fragen zur Zukunft des Teams.






