17 June 2026, 17:06

Klimawandel macht Reis giftig – Millionen Menschen in Gefahr

Klimawandel erhöht Arsen-Verschmutzung in Reis: Gesundheitsrisiken steigen

Klimawandel macht Reis giftig – Millionen Menschen in Gefahr

Steigende Temperaturen und CO₂-Werte machen Reis giftiger – und gefährden damit die Gesundheit von Millionen Menschen, die auf das Grundnahrungsmittel angewiesen sind. Die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, dringend zu handeln.

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Der Klimawandel lässt den Arsengehalt in Reis ansteigen, dem weltweit am meisten verzehrten Getreide. Höhere Temperaturen und CO₂-Konzentrationen führen dazu, dass die Pflanze mehr von dem schädlichen Stoff aufnimmt. Dadurch steigt das Risiko für schwere Erkrankungen wie Haut-, Blasen- und Lungenkrebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurologische Schäden bei Säuglingen.

Besonders betroffen sind sieben asiatische Länder mit dem höchsten Reiskonsum, in denen die Bevölkerung durch die erhöhte Belastung am stärksten gefährdet ist. Experten warnen: Ohne Gegenmaßnahmen wird sich die gesundheitliche Lage weiter verschärfen. Strengere Lebensmittelvorschriften sind nötig, um den Arsengehalt in Reis zu begrenzen – vor allem zum Schutz besonders gefährdeter Gruppen wie Kleinkinder.

Lösungsansätze umfassen die Züchtung von Reissorten, die weniger Arsen aufnehmen, sowie die Aufklärung der Verbraucher über alternative Grundnahrungsmittel. Solche Schritte könnten helfen, die Risiken für die am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen zu verringern.

Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und steigendem Arsengehalt in Reis ist eindeutig. Ohne Gegenwehr könnte sich der Gesundheitszustand von Millionen Menschen weiter verschlechtern. Stärkere Regulierungen und neue Anbaumethoden sind entscheidend, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Quelle