30 April 2026, 10:14

KI und Sensoren sollen Oktoberfest-Chaos 2026 verhindern – doch wird die Lösung genehmigt?

Eine Menge bei einem Musikfestival mit erhobenen Händen, einige mit Käppchen und Handys, vor einem unscharfen Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Lichtern und einem Fahrzeug.

KI und Sensoren sollen Oktoberfest-Chaos 2026 verhindern – doch wird die Lösung genehmigt?

Deutsches Tech-Start-up schlägt Hightech-Lösung gegen Überfüllung auf dem Oktoberfest vor

Nach den vorübergehenden Schließungen des vergangenen Jahres aufgrund übermäßigen Besucherandrangs – mit entsprechenden Sicherheitsbedenken – will das Unternehmen dataMatters mit Echtzeit-Überwachung ähnliche Probleme 2026 verhindern.

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Geplant ist die Installation von Bluetooth- und LiDAR-Sensoren rund um die Festzelte und Zugangswege. Die Geräte sollen Bewegungsströme anonym erfassen, indem sie Handys und andere Endgeräte der Besucher registrieren. Persönliche Daten würden nicht gespeichert – lediglich anonymisierte Zählwerte fließen in eine zentrale Auswertungsplattform, wo sie mit KI analysiert werden.

Ziel des Systems ist es, mögliche Engpässe zu erkennen, bevor sie kritisch werden. dataMatters setzt vergleichbare Technologie bereits in anderen Städten ein, etwa zur Erfassung von Fußgängerströmen im öffentlichen Raum. Während die Plattform des Unternehmens sonst auch für die Optimierung von Nahverkehr und Energieversorgung genutzt wird, läge der Fokus beim Oktoberfest-Projekt allein auf dem Besuchermanagement.

Ob die Lösung tatsächlich zum Einsatz kommt, ist noch offen: Die Münchner Behörden prüfen derzeit verschiedene Vorschläge, ein endgültiger Anbieter für 2026 steht noch nicht fest. Bei einer Genehmigung könnten die Sensoren bereits zum nächsten Fest installiert werden.

Der Vorstoß folgt auf die Schließung des Oktoberfests am vergangenen Sonntag, die aus Sorge vor einer Massenpanik verhängt worden war. Sollte das anonymisierte Tracking-System eingeführt werden, würde es Echtzeitdaten liefern, um die Sicherheit zu erhöhen. Eine endgültige Entscheidung über den Technologieeinsatz steht jedoch noch aus.

Quelle