Innenminister fordern nationales Reservelager nach Sabotage an Berliner Stromnetz
Miroslav HofmannInnenminister fordern nationales Reservelager nach Sabotage an Berliner Stromnetz
Die Innenminister der deutschen Bundesländer fordern die Einrichtung eines Nationalen Reservelagers für Bau- und Reparaturmaterialien. Der Vorstoß erfolgt nach dem Sabotageanschlag auf die Berliner Stromversorgung im Januar 2023, durch den tausende Haushalte tagelang ohne Strom waren.
Das geplante Lager soll kritische Komponenten der Strominfrastruktur vorhalten – darunter Hochspannungstransformatoren, Schaltanlagen, Spezialkabel und Schutzsysteme. Der Bestand soll im Falle von Angriffen oder Sabotageakten eine schnelle Wiederherstellung der Versorgung ermöglichen.
Zudem setzen sich die Minister für eine bundesweite Regelung ein, die in Notfällen die Genehmigung von Schwer- und Großraumtransporten beschleunigt. Ziel ist es, Verzögerungen bei Reparaturarbeiten zu vermeiden und Lieferkettenrisiken zu verringern.
Der Plan reagiert auf Schwachstellen, die sich bei früheren Vorfällen gezeigt haben. Schnellere Genehmigungsverfahren und die sofortige Verfügbarkeit von Ersatzteilen könnten die Wiederherstellung von Strom und anderen kritischen Dienstleistungen deutlich effizienter gestalten. Die Länder drängen nun auf bundesweite Maßnahmen, um das Vorhaben umzusetzen.






