30 March 2026, 00:14

Hubertz plant Entlastung für einkommensschwache Familien und barrierefreien Wohnraum

Plakat mit dem Text "Beende die Arbeit: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Hubertz plant Entlastung für einkommensschwache Familien und barrierefreien Wohnraum

Bundesbauministerin Verena Hubertz hat Pläne vorgestellt, um die Unterstützung für einkommensschwache Familien und ältere Mieter zu verbessern. Im Mittelpunkt ihrer Vorschläge stehen eine bessere Abstimmung zwischen Wohngeld und Kinderzuschlag sowie der barrierefreie Ausbau von Wohnraum bereits bei der Planung.

In den laufenden Verhandlungen geht es zudem um die Finanzierung altersgerechter Sanierungen, um sich ändernden Wohnbedürfnissen gerecht zu werden. Hubertz will das System vereinfachen, damit Wohngeld und Kinderzuschlag – der bis zu 297 Euro pro Kind und Monat beträgt – künftig besser ineinandergreifen. Bereits jetzt können berechtigte Haushalte beide Leistungen gleichzeitig beziehen.

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Die Ministerin betonte außerdem die Bedeutung barrierefreien Wohnens: Einschränkungen der Mobilität könnten durch Alter, Unfälle oder Krankheiten entstehen. Statt später nachzurüsten, plädiert sie dafür, Barrierefreiheit von Anfang an in Neubauten zu verankern.

Beim Thema Wohnungstausch räumte Hubertz ein, dass Wohnungsbaugenossenschaften Mietern den Umzug innerhalb ihres Bestands erleichtern können. Einen gesetzlichen Anspruch auf Tausch zu unveränderten Mietkonditionen lehnte sie jedoch ab.

Die Gespräche über Förderbedingungen für altersgerechte Modernisierungen dauern noch an. Ziel ist es, den Wohnraum an den demografischen Wandel anzupassen, ohne Mieter zusätzlich finanziell zu belasten.

Die geplanten Änderungen sollen die finanzielle Belastung einkommensschwacher Familien verringern und die langfristige Flexibilität im Wohnungsmarkt erhöhen. Bei einer Umsetzung wären sowohl Mieter als auch Vermieter in ganz Deutschland betroffen. Nähere Details zu Finanzierung und Zeitplan der Maßnahmen werden in den kommenden Monaten erwartet.

Quelle