Güntzler fordert Ministerpräsidenten zu rascher Steuerreform auf – sonst droht das Scheitern
Alexander TextorGüntzler fordert Ministerpräsidenten zu rascher Steuerreform auf – sonst droht das Scheitern
Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Ministerpräsidenten der Länder aufgefordert, eine umfassende Steuerreform zu unterstützen. Ohne deren Zustimmung drohe die geplante Entlastung für Bürger und Unternehmen vollständig zu scheitern, warnt er.
Güntzler drängt die unionsgeführten Landesregierungen, klar Stellung zu den Reformplänen zu beziehen. Die Neugestaltung sei unverzichtbar, um Steuerzahlern und Betrieben spürbare finanzielle Erleichterungen zu verschaffen. Doch der Widerstand aus den Ländern bleibe ein zentrales Hindernis.
Die Ablehnung eines Steuerentlastungsbonus habe die Verhandlungen bereits verzögert. Zudem verwies Güntzler auf mögliche Fehlbeträge in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, die die Umsetzung weiter erschweren könnten. Seine Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck wächst, die Änderungen vor den anstehenden Fristen abzuschließen.
Trotz der Herausforderungen betont Güntzler, dass die Reform vorankommen müsse. Andernfalls würden Haushalte und Unternehmen weiterhin unnötigen finanziellen Belastungen ausgesetzt bleiben.
Mit seinem Appell rückt der CDU/CSU-Politiker die Ministerpräsidenten in den Fokus, den Stillstand zu überwinden. Bei einer Zustimmung könnten die Steuersenkungen Millionen Steuerzahler entlasten. Scheitert jedoch die Einigung, droht die Reform noch vor ihrem Start zu kollabieren.






