27 April 2026, 22:12

Gummersbach kämpft gegen Wohnungsnot: Leerstände sollen zu Wohnraum werden

Alte Karte von Fischbach, Deutschland, die Häuser, Bäume, Hügel, einen gewundenen Fluss und gedruckten Text mit einem Logo zeigt.

Gummersbach kämpft gegen Wohnungsnot: Leerstände sollen zu Wohnraum werden

Vertreter des Oberbergischen Kreises nahmen an der EXPO REAL in München teil, um die Wohnungsnot in Gummersbach anzugehen. Bei dem Treffen trafen sich Bürgermeister Frank Helmenstein und Landrat Jochen Hagt mit Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Lösungsansätze, um den wachsenden Wohnungsdruck in Gummersbach zu verringern – ausgelöst durch steigende Nachfrage und Bevölkerungswachstum. Die Verantwortlichen schlagen vor, leerstehende Landesimmobilien umzunutzen, darunter die alte Fachhochschule, Polizeigebäude und das ehemalige Amtsgericht.

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Weiterführende Gespräche sollen in Kürze konkrete Maßnahmen festlegen. Ziel ist es, die Flächen zügig in Wohnraum umzuwandeln. Die Gespräche in München zeigen, dass in den kommenden Monaten mit praktischen Lösungen gerechnet wird.

Die EXPO REAL, Europas größte Immobilienmesse, bot den idealen Rahmen für diese Diskussionen. Sie zieht Investoren, Projektentwickler und Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft an. Für den Oberbergischen Kreis war die Messe eine wichtige Gelegenheit, die Pläne direkt an die relevanten Akteure heranzutragen.

Die Münchner Gespräche markieren den ersten Schritt zur Umwandlung ungenutzter Landesgebäude in Wohnraum. In Folgeverhandlungen wird geklärt, wie und wann die Projekte vorankommen. Bei Erfolg könnte die Initiative eine beträchtliche Zahl neuer Wohnungen in Gummersbach schaffen.

Quelle