05 May 2026, 19:29

"Grüne Ufer": Eine düstere Liebesgeschichte feiert rauschende Premiere in Jekaterinburg

Ein Vintage-Illustration eines alten Buchumschlags mit dem Titel "Die Musik der russischen Revolution", der einen Mann in einem weißen Gewand zeigt, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem wallenden Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem prunkvollen Rahmen gegen einen tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer": Eine düstere Liebesgeschichte feiert rauschende Premiere in Jekaterinburg

„Grüne Ufer“: Ein neues Bühnenstück feiert Premiere in Jekaterinburg

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In Jekaterinburg hat das neue Theaterstück Grüne Ufer Premiere gefeiert und bringt eine beklemmende Liebesgeschichte auf die Bühne. Basierend auf Gennadi Alexejews Roman verwebt die Inszenierung Schicksale aus verschiedenen Epochen – einen sowjetischen Dichter der 1980er-Jahre und eine Romanzen-Sängerin aus der vorrevolutionären Zeit –, die durch eine unzerbrechliche Verbindung verbunden sind. Regisseurin Lilia Bornaschewa adaptierte das Werk und enthüllt dabei die tiefgreifende Inspiration hinter Alexejews Schriftstellerei.

Den Ausgangspunkt der Geschichte bildete Alexejews Faszination für Anastassija Wjalzewa, eine Figur, die seine Gedanken vollständig in Beschlag nahm. Seine Besessenheit prägte den Roman, der nun das Gerüst des Stücks bildet. Aufgeführt wird die Produktion im Tvary, einem privaten Theater in Jekaterinburg, wo Jelena Iwanowa in einer anspruchsvollen Rolle gleich neun verschiedene Charaktere verkörpert.

Oleg Dulenkins Darstellung trägt Züge Alexejews selbst und verleiht der Erzählung eine persönliche Note. Das Stück erkundet eine Liebe, die sich über die Zeit hinwegsetzt, doch sein Ende hält kein Glück bereit. Stattdessen finden die Liebenden erst im Tod zueinander – ein düsterer, zugleich poetischer Schlussakt.

Grüne Ufer verschmilzt Geschichte, Kunst und Emotion zu einem einzigen Bühnenerlebnis. Die Aufführungen haben bereits Aufmerksamkeit für ihre Tiefe und das schauspielerische Können des Ensembles erregt, insbesondere für Iwanowas Vielseitigkeit. Mit der Premiere ist das Stück nun ein Denkmal für Alexejews Vision und Bornaschewas Regie.

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