22 March 2026, 10:12

GEFMA ehrt innovative Projekte im Facility Management 2025

Auszeichnung für die Ngo Awards 2020 mit dem Text "Chd Group India Country Office" und einem Schild-Logo mit einem zentralen Stern und einem Lorbeerkranz.

GEFMA ehrt innovative Projekte im Facility Management 2025

GEFMA kürt Preisträger des Projektwettbewerbs und Stipendienprogramms 2025

Der Bundesverband Facility Management (GEFMA) hat die Gewinner seines Projektwettbewerbs und Stipendienprogramms 2025 bekannt gegeben. Sechs Einreichungen wurden ausgezeichnet, die sich mit Themen von der Digitalisierung im Facility Management bis hin zu klimaneutralen Gebäudestrategien befassen. Die Preise wurden Mitte November verliehen und würdigen innovative Forschung sowie praxisnahe Lösungen in der Branche.

Julian Ramsauer von der Technischen Hochschule Nürnberg erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis. Seine Masterarbeit analysierte die Kosten des Umstiegs von Gebäudebeständen auf Klimaneutralität und lieferte ein detailliertes Bewertungsrahmenwerk für die finanziellen und ökologischen Auswirkungen im großflächigen Immobilienmanagement.

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Maren Stiballe von der Bauakademie Professional Development GmbH belegte den ersten Platz im Projektwettbewerb. Ihr prämiertes Konzept war ein Leitfaden zur Einrichtung eines zentralen CAFM-Dienstes (Computerunterstütztes Facility Management) für die Max-Planck-Gesellschaft. Die Arbeit zielte darauf ab, Facility-Prozesse in mehreren Forschungseinrichtungen effizienter zu gestalten.

Den zweiten Preis sicherte sich Günter Rödel von der TÜV SÜD Akademie GmbH. Sein Projekt präsentierte eine strukturierte Methode zur Integration von Risikomanagement in CAFM-Systeme, um Organisationen besser auf Betriebsstörungen vorzubereiten. Zeliyha Döngel von der Technischen Akademie Wuppertal erhielt den dritten Preis für ihre Studie zur Digitalisierung im Facility Management, in der sie Wege zur Steigerung von Effizienz und Sicherheit durch neue Technologien untersuchte.

Vier Sonderpreise gingen an weitere innovative Projekte: Bianca Schnell-Kleck von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen entwickelte eine BIM-basierte Schnittstelle für die Fabrikplanungsübergabe, die den Datenaustausch zwischen Bau- und Betriebsphase optimiert. Tristan Emich vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verbesserte Methoden zur Bewertung der Fähigkeiten intelligenter Gebäude, während Johanna Ohmer von der RPTU Kaiserslautern-Landau sozial ausgewogene Mietanpassungen bei energetischen Sanierungen analysierte.

Marie Steger von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg optimierte Reinraumprozesse bei Airbus Defence & Space, wodurch Abfall reduziert und Arbeitsabläufe beschleunigt wurden. Christina Ullrich von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt schlug strategische Maßnahmen zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks in Immobilienportfolios vor. Unter den ausgezeichneten Arbeiten befanden sich eine Doktorarbeit, drei Masterarbeiten und zwei Bachelorarbeiten.

Die Preise spiegeln ein breites Spektrum an Fortschritten im Facility Management wider – von digitalen Werkzeugen bis hin zu Nachhaltigkeitsstrategien. Die prämierten Projekte bieten praktische Lösungen für branchenspezifische Herausforderungen und werden teilweise bereits in der Praxis umgesetzt. Die Anerkennung durch den GEFMA unterstreicht die wachsende Bedeutung von Forschung für effiziente, sichere und umweltverträgliche Facility-Prozesse.

Quelle