27 March 2026, 02:10

BMW kämpft mit sinkenden Gewinnen – doch die E-Wende kommt 2026

Balkendiagramm, das die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten mit der erhöhten Gesamtkapazität von BMW zeigt.

BMW kämpft mit sinkenden Gewinnen – doch die E-Wende kommt 2026

BMW durchlebt ein schwieriges Jahr: Gewinne und Aktienkurse sinken – doch die E-Offensive bleibt auf Kurs

BMW steht vor einem herausfordernden Jahr 2026: Die Gewinne bröckeln, und der Aktienkurs gab zu Jahresbeginn deutlich nach. Wie das Unternehmen bekannt gab, sackten die Erträge vor Steuern um 6,7 Prozent ab, während die Aktie seit Januar fast ein Fünftel ihres Werts einbüßte. Trotz der Rückschläge hält der Konzern jedoch an seinen Plänen für ein Hochleistungs-Elektroauto fest.

Die finanziellen Probleme des Automobilherstellers zeigten sich bereits in den Jahreszahlen 2025: Der Umsatz schrumpfte um 6,3 Prozent, der Gewinn vor Steuern fiel auf 10,2 Milliarden Euro. Anleger reagierten verhalten – der Aktienkurs rutschte auf 78,28 Euro ab, ein Minus von 18,4 Prozent seit Jahresbeginn. Die Bernstein-Analystin Eunice Lee stufte die Aktie dennoch mit "Outperform" ein und verwies auf mögliche Erholungschancen.

Die Produktion des vollelektrischen BMW i3 soll im August 2026 im Werk München anlaufen. Das Modell verspricht eine WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern, unterstützt durch ein 800-Volt-System für schnelleres Laden. Sein Markteintritt wird zeigen, ob es BMW gelingt, seine E-Ambitionen in höhere Gewinne umzumünzen – besonders angesichts der belastenden Zölle, die die Margen drücken.

Auch in der Führungsetage steht ein Wechsel bevor: Milan Nedeljkovic übernimmt am 14. Mai 2026 das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Oliver Zipse. Die Übergabe erfolgt kurz nach Veröffentlichung der Quartalszahlen für das erste Halbjahr, die für den 6. Mai geplant sind. Unterdessen rechnet der Konzern damit, dass die EBIT-Marge der Automobilsparte 2026 um 1,25 Prozentpunkte schrumpft – bedingt durch gestiegene Handelskosten.

Die Premiere des BMW i3 noch in diesem Jahr wird mit Spannung erwartet, gilt sie doch als Gradmesser für die Zukunft des Unternehmens. Mit einem neuen Chef an der Spitze und anhaltendem finanziellen Druck könnte der Erfolg des Modells dazu beitragen, sowohl die Gewinne als auch das Anlegervertrauen zu stabilisieren. Die nächsten Finanzdaten Anfang Mai dürften weitere Hinweise geben, wie es für BMW weitergeht.

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