Bitcoin-Kurs bricht ein: Minenfirmen verkaufen Rekordmenge an frisch geschürften Coins
Stjepan StaudeBitcoin-Kurs bricht ein: Minenfirmen verkaufen Rekordmenge an frisch geschürften Coins
Bitcoin-Kurs fällt um 2,3 % – Minenunternehmen verkaufen Rekordmenge an frisch geschürften Coins
Im März verlor der Bitcoin-Kurs 2,3 % an Wert und setzte damit die Verluste aus dem Vormonat fort, als der Kurs um 17,39 % eingebrochen war. Der Rückgang unterstreicht die anhaltende Volatilität auf dem Kryptomarkt. Gleichzeitig stießen börsennotierte Mining-Unternehmen mehr als 40 % ihrer neu geschürften Bitcoins ab – der höchste monatliche Verkauf seit Oktober 2024.
Der massive Abverkauf kommt zu einer Zeit, in der Unternehmen Bestände veräußern, um Finanzlücken zu schließen, während die makroökonomische Unsicherheit anhält. Die Miner kämpfen zudem mit hohen Betriebskosten, logistischen Problemen und einem verschärften Wettbewerb innerhalb der Branche.
Steigende Energie- und Hardwarekosten, angetrieben durch Handelszölle, verschärfen die Lage weiter. Kristian Csepcsar, Marketingleiter beim Mining-Spezialisten Braiins, warnte, die USA könnten den benötigten Mining-Bedarf nicht vollständig selbst decken. Sollten auf Komponenten Zölle von 24 % erhoben werden, könnte der Bitcoin-Abbau in den USA unwirtschaftlich werden – mit der Folge, dass amerikanische Firmen Marktanteile verlieren.
Jaran Mellerud, Geschäftsführer von Hashlabs, erklärte, dass höhere Kosten durch Handelskonflikte Wettbewerbsvorteile zugunsten von Mining-Unternehmen außerhalb der USA verschieben könnten. Hardware-Hersteller könnten ihre Geräte dann günstiger in anderen Märkten anbieten und so ausländische Konkurrenten stärken.
Die Kombination aus Kursverlusten, gestiegenen Abverkäufen und höheren Kosten verändert die Bitcoin-Mining-Landschaft grundlegend. Handelsstreitigkeiten und Zölle bergen das Risiko, die Branche weiter zu destabilisieren – und zwingen die Miner, sich anzupassen oder wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern.






