Biogas-Betreiber legen Wunschliste vor: 'Bürokratie frisst uns auf!'

Biogas-Betreiber legen Wunschliste vor: 'Bürokratie frisst uns auf!'
Biogas-Betreiber in Deutschland fordern stärkere staatliche Unterstützung, um die Zukunft der Branche zu sichern. Angesichts unsicherer langfristiger Planungen drängen viele auf klarere politische Vorgaben und weniger Bürokratie. Die Bundesregierung hat jedoch für 2026 keine konkreten Pläne für den Biogas-Sektor – die Betreiber müssen sich stattdessen nach alternativen Lösungen umsehen.
Branchenvertreter wie Simon Schmidt fordern stabile Planungsbedingungen für die nächsten 10 bis 20 Jahre. Ohne verbindliche Zusagen fällt es den Betreibern schwer, langfristige Investitionen zu tätigen. Einige erwägen nun, in Nahwärmenetze zu expandieren oder sich stärker auf die marktgetriebene Stromversorgung zu konzentrieren.
Im Rahmen der „Föderalen Modernisierungsagenda“ der Regierung sind bis Ende 2026 über 200 Maßnahmen zur Bürokratieabbau vorgesehen. Dazu gehört die Abschaffung eines Drittels der Meldepflichten für Unternehmen sowie die Halbierung der Dokumentationsanforderungen. Zudem sollen Genehmigungen automatisch erteilt werden, wenn Behörden nicht innerhalb von drei Monaten reagieren. Anfang 2026 ist eine ministerielle Überprüfung der Umsetzung der Leistungsgesetze geplant, während bis Dezember 2025 ein Entwurf für ein „Infrastruktur-Zukunftsgesetz“ vorliegen soll, um die Planung kritischer Projekte zu beschleunigen.
Stefan Habersack, ein weiterer Branchenvertreter, betont die dringende Notwendigkeit, die Bürokratie im Biogas-Bereich abzubauen. Dennoch ist derzeit keine gezielte Gesetzgebung zur Stabilisierung der Biogas-Branche in Sicht.
Die Betreiber bleiben in einer Warteschleife, bis klarere politische Weichenstellungen erfolgen. Ohne gezielte staatliche Maßnahmen könnten viele auf Wärmeversorgungsnetze oder flexible Strommärkte ausweichen. Die Zukunft der Branche hängt nun eher von allgemeinen Bürokratiereformen ab als von branchenspezifischer Förderung.

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